Forschung Einstreu – Bio Waldboden schneidet sehr gut ab

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Einstreu, Forschung, Bio Waldboden. Bericht © Can Stock Photo / Valeri_Vatel

Staub und Ammoniak sind für die empfindlichen Pferdelungen sehr schädlich. Forschende der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL und der Muutu AG haben nun untersucht, welche Einstreu für Pferde am gesundesten ist.

“In der Studie wurden acht verschiedene Einstreumaterialien (Weizenstroh, Holzgranulat, Papierschnitzel, Komposteinstreu (Bio-Waldboden®), Strohpellets, Eukalyptus-Hanfeinstreu, Leinen-Hanfeinstreu und Chinaschilf) unter standardisierten Bedingungen auf ihre Eigenschaften bezüglich Staubbildung und Ammoniakbindefähigkeit getestet, um äussere Einflüsse wie Stallklima und Aktivität der Pferde auszuschliessen”, schreibt das HAFL im Forschungsbeitrag. Die Einstreu wurde einerseits verwirbelt, um einen Einstreuvorgang zu simulieren und das Absetzen der Staubpartikel zu messen und andererseits in Schalen mit bestimmten Mengen Kot und Harn versetzt, um die Ammoniakwerte zu messen.

Bezüglich Staub schnitt Waldboden am besten ab, Hanf/Eukalyptus am schlechtesten (Quelle):

Forschung Einstreu - Bio Waldboden schneidet sehr gut ab

Bei der Ammoniakkonzentration hatte die Einstreudicke, vor allem beim Bio-Waldboden, den grössten Einfluss und nur Papierschnitzel wiesen einen erwähnenswerten höheren Wert als die anderen Einstreuarten auf.

Das Fazit der Forschenden

  • Durch die Einstreuwahl allein können weder kritische Staub- noch Ammoniakemissionen ausgeschlossen werden, so dass ein angepasstes Einstreu- und Stallmanagement entscheidend sein kann.
  • Zum Teil sank die Feinstaubkonzentration auch 20 Minuten nach dem Aufwirbeln nicht wieder unter die empfohlenen Grenzwerte, was in der Praxis insbesondere nach dem Einstreu- und Wischvorgang im Stall beachtet werden sollte (Pferde nach dem Misten und Wischen eine halbe Stunde lang nicht in den Stall lassen, Anm. der Red.)
  • Die Einstreudicke scheint insbesondere bei der Komposteinstreu ein entscheidender Faktor für die Minimierung von Ammoniakemissionen zu sein.

Das ganze Forschungspapier kann hier heruntergeladen werden.

 

 

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