Am 24. Dezember ist im Stall vieles wie immer – und doch anders.
Die Pferde warten nicht auf Geschenke, sie kennen keinen Feiertagskalender. Sie möchten ihr Heu, ihre Bewegung, ihre gewohnte Routine. Und vielleicht ist genau das der Grund, weshalb Weihnachten im Stall oft ehrlicher wirkt als anderswo.
Unsere Fellnasen erinnern uns gerade an solchen Tagen daran, was sie nicht brauchen. Kein Lametta, keine Abwechslung um der Abwechslung willen, kein gut gemeintes „Mehr“. Was sie schätzen, ist Verlässlichkeit. Ruhe. Präsenz.
Vielleicht ist das auch die eigentliche Weihnachtsbotschaft im Stall:
Dass nicht alles schöner wird, wenn man es ausschmückt – sondern oft dann, wenn man kurz stehen bleibt um zu erkennen, was man schon hat.
Wer Pferde hält, weiss, wie schnell der Alltag voll wird. Termine, Ansprüche, Erwartungen. Umso wertvoller sind diese kurzen Momente, in denen man nichts optimieren muss. In denen es reicht, da zu sein.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ruhige Weihnachtstage, entspannte Pferde (und Menschen!) und Zeit für das, was Ihnen wirklich wichtig ist.

Bild: KI-generiert
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