Aus «Kavallo» 05/25: Eine Fahrstunde nördlich von Berlin erstreckt sich das Ruppiner Wald- und Seengebiet. Mit seinen endlosen Kiefernwäldern, der Heidelandschaft, unzähligen Badeseen und verwunschenen Schlössern lädt dieser dünnbesiedelte Landstrich dazu ein, hoch zu Pferd erkundet zu werden. Auf einem dreitägigen Wanderritt sind wir in die Seele Brandenburgs
eingetaucht.

Text Muriel Willi
Bilder Muriel Willi, Simon Ulrich und Wanderreiten im Havelland: Kerstin Reisch
Irgendwo entlang der Hauptstrasse, die durch das 500-Seelen-Dorf Schönermark führt, muss sie liegen, die Einfahrt zum Wanderreithof von Sabine Zuckmantel. Der Eingang ist genauso unspektakulär wie das kleine Dorf im Herzen der Mark Brandenburg. Kaum ist das schlichte Holztor neben dem weissgetünchten Neubau allerdings aufgestossen, eröffnet sich bei einer historischen Backsteinscheune mit angrenzenden weitläufigen
Weiden das Abenteuer «Wanderreiten im Havelland».
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