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Oft scheitern wir nicht am Willen, sondern am Plan – und damit 2026 nicht in «hätte, sollte, würde»-Ausreden versinkt, hat die Redaktion einen Geheimtipp unter die Lupe genommen. Wir haben das strategische Journaling für Sie getestet.

Neues Jahr, neue Vorsätze – nicht nur bei Schokolade und Joggen. 😄
Während wir für uns «weniger Süsses, mehr Gemüse, mehr Sport» vornehmen, starten auch im Stall die Jahrespläne: konsequenter trainieren, feiner reiten, öfter Gymnastik, mehr Fokus auf die Gesundheit des Pferdes. Die Motivation ist da. Die Ziele auch. Doch die Erfahrung – und nicht zuletzt zahlreiche Studien – zeigen: Ohne Struktur kehren viele spätestens im Februar in alte Muster zurück. Die Frage ist also nicht, ob wir gute Vorsätze haben – sondern wie wir es schaffen, mit unserem Pferd wirklich dranzubleiben.

App, Notizbuch oder System?

Grundsätzlich gilt: Jede Form der Dokumentation ist besser als keine. Ein einfaches Notizbuch kann bereits viel bewirken. Es ist wissenschaftlich belegt, dass handschriftliches Schreiben Inhalte tiefer im Gedächtnis verankert. Doch freie Notizen verleiten oft zu vagen Einträgen wie «Pferd war brav». Was fehlt, ist Struktur – und damit Vergleichbarkeit.

Der Griff zum Smartphone ist naheliegend, doch im Stall wird es schnell zum Störfaktor. Nachrichten und Benachrichtigungen lenken ab – dabei braucht das Pferd vor allem eines: volle Aufmerksamkeit. Für viele ist der Stall deshalb ein willkommener Ort für digitalen Detox.

Redaktionstipp: Journaling

Statt «einfach Tagebuch führen» setzt strategisches Journaling auf klare Strukturen: Ziele werden konkret formuliert, in Etappen heruntergebrochen und regelmässig überprüft. Statt Einträgen wie «Pferd war brav» halten Sie Trainingsinhalte, Reaktionen, Stimmung und Energielevel fest – so entsteht mit der Zeit ein roter Faden, der Entwicklung sichtbar macht.  Genau diesen Ansatz verfolgt das CavalMar Trainings-Tagebuch & Journal (erhältlich über Amazon), das von einer Tierärztin und Leiterin einer Reha-Einrichtung für Pferde entwickelt wurde – mit klaren Fragen und Layouts, die Sie durch Planung, Reflexion und Anpassung führen. Gerade bei jungen, älteren oder gesundheitlich vorbelasteten Pferden ist diese Struktur besonders wertvoll. Das schafft eine fundierte Basis für Gespräche mit Tierärztinnen, Therapeuten oder Trainerinnen.

Hinzu kommt ein emotionaler Effekt: Das schriftliche Festhalten von Fortschritten, Erkenntnissen oder kleinen Erfolgen wirkt motivierend. Ein Häkchen nach einer gelungenen Einheit oder eine kurze Notiz zur Tagesform schüttet Dopamin aus – ein nicht zu unterschätzender Faktor für langfristige Motivation.

Kreativität gegen Routine

Damit bei aller Planung die Freude nicht verloren geht, lohnt sich ein Blick auf das ebenfalls neue CavalMar Pferde-Challenge-Buch (bei Amazon erhältlich). Es enthält über 52 niedrigschwellige, kreative Challenges, ergänzt durch Platz für Notizen und Reflexionen. Als Mitmachbuch konzipiert, eignet es sich für Freizeitreiterinnen ebenso wie für BesitzerInnen von älteren Pferden oder Pferden in Rekonvaleszenz – und bleibt auch später als persönliches Erinnerungsbuch wertvoll.

Fazit

Dokumentation ist kein Selbstzweck, sondern ein Dienst am Pferd. Ob in einem einfachen Heft oder mit einem strukturierten Journalsystem – entscheidend ist, dass Sie beginnen. Machen Sie 2026 zu dem Jahr, in dem Fortschritte nicht dem Zufall überlassen werden, sondern schwarz auf weiss sichtbar werden.

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