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0 Comments

  1. Lieber Kavallo
    Sehr gut, dass die Angegriffenen aus dem Fahrsport zu Wort kommen. Für mich ist es etwas ärgerlich, dass die Verfasser des Tierschutzartikels sich hinter der Organisation verstecken und keine AutorInnen den Text unterzeichnen, denn dann könnte man überprüfen, ob sie überhaupt etwas von der Sache verstehen, die sie kritisieren. Hier steckt ja meistens der Wurm drin, dass sie keine Ahnung haben und einfach ein Föteli gesehen haben von der sogenannten ‚Rollkur‘ – und wenn dann ein Pferd nach einer Bremse am ‚Knie‘ schnappt, zücken sie ihr Handy und schreien „Rollkur!“ Dabei sollte schon das Wort ‚Kur‘ auch bei Unbedarften klingeln: es muss sich da um etwas langfristiges handeln, eben um eine richtige Kur. Wenn es sich dabei noch um Übergewichtige handeln sollte, müssten sie sich beim Wort ‚Kur‘ nur an ihre letzte erfolglose Diät-Kur‘ erinnern. Auch das mit dem lächerlichen Nasenbandverschnallmessgerät ist natürlich etwas, was auch hirnlose Nichtskenner überprüfen können, die keinen Schimmer haben, wieviel es tatsächlich braucht, bis ein Pferd unter einem satt verschnallten Nasenband wirklich leidet. Und wenn wir eine Rossbremse erschlagen, die schon gestochen hat, gibt es einen Blutstropfen am Pferd – und sie schreien auf. Das nächste sind sicher die Sattelgurten, die man nicht mehr anziehen darf, weil – alle Fettleibigen wissen es – so ein Gurt doch unangenehm ist. Wir fallen dann zwar samt Sattel unters Pferd, aber was kümmert das die Bürolisten vom Tierschutz? – Ich bitte also die Autorinnen des Tierschutzbeitrags, sich zu outen, ihre Legitimation zu beweisen und darzulegen, warum sie sich für fachkompetent halten für ihre Kritik. M.E. sollte man mindestens einmal Reitsport auf ansprechendem Niveau betrieben, Pferde ausgebildet haben und Pferdetierarzt sein, um wirklich fachkompetent und glaubwürdig solche Kritik anzubringen. Von einem Dressurrichter wird auch verlangt, dass er selbst den Level geritten hat, den er richtet. Und wer einem Arzt Kunstfehler vorwirft, sollte selbst über eine medizinische Ausbildung verfügen und im entsprechenden Fach gearbeitet haben. Leute, die ohne Fachwissen und ohne Legitimation kritisieren, finden sich millionenfach unter den Sportzuschauern, die legendären ‚couch-potatoes‘ oder Stammtisch-Schwaflis. Die sind insofern harmlos, als das Geschwätz meist nicht über ihr Wohnzimmer oder die Beiz hinausdringt. Wer sich aber öffentlich in Szene setzt und furchtbar wichtig wie Gott im Paradies rumstolziert und schaut, ob da irgendwer von den falschen Früchten nascht, sollte entweder Besitzer des Paradieses oder von selbigem legitimiert sein aufgrund seines hochkarätigen Leistungsausweises und Expertenwissens. Ist er das nicht, ist er für mich nur ein lächerlicher, aufgeblasener Denunziant und muss auch nicht ernst genommen werden. Falls jetzt die alte Leier kommen sollte, der Pferdesport werde bald abgeschafft, wenn wir nicht ganz brav und schuldbewusst auf jeden Quatsch eingehen, kann ich die gut kontern: m.E. ist das Gegenteil der Fall. Wenn man kniefällig allen Gretas huldigt und vor jeder Tussi demütig auf schuldbewusst macht, weil sie schon bei der Erwähnung des Wortes ‚Mohrenkopf‘ verzweifelt nach der Telefonnummer der ‚Dargebotenen Hand‘ grabscht – natürlich gibt es auch in unserem Dachverband solche Weichflöten -, dann werden die Kritiker immer unverschämter und aufgeblasener. Ein altbekanntes Phänomen, das sich in allen Lebensbereichen und Sportarten beobachten lässt. Wer sich als Greenhorn in einen Bereich begibt, von dem er nichts versteht, sollte zuerst einmal die Klappe halten und sich schlau machen. Wenn er nach ein paar Jahren intensiver Ausbildung ein bisschen was weiss und kann, darf er erstmals ganz höflich und bescheiden seine Ansicht kundtun – und muss auch dann noch akzeptieren, dass es immer und überall Andersdenkende gibt, die ebenfalls über gute Argumente verfügen. Ich bin jederzeit bereit, gut begründete, konkrete Aussagen fachkompetenter Tierschützer anzuhören und darüber zu debattieren. Aber da muss mehr Substanz her als das Geschwafel in dem anonymen Artikel. – Ein Beispiel noch, wie es sich auch unter Fachleuten auswirkt, wenn man in Dauerangst vor den Befindlichkeiten Aussenstehender agiert: CCI5* Badminton 2018: das Gelände war richtig schwer, etwa ein Drittel der Starter kam nicht ans Ziel. In den kontinentaleuropäischen Softy-Nationen ein Riesengeschrei, so gehe es gar nicht weiter, der Tierschutz werde unseren Sport bald verbieten… Die Angelsachsen (GB, Australien, Neuseeland) hingegen fanden es toll, dass Badminton endlich wieder im Gelände entschieden werde -notabene sagten das auch die, die rausgefallen waren. Über Tierschutz darf man selbstverständlich debattieren, aber unter Leuten, die etwas davon verstehen, und nicht mit einseitigen Schuldzuweisungen. Nur schon die Tatsache, dass Spitzensportpferde sehr teuer sind, sorgt dafür, dass sich Spitzensportler meist besser um sie kümmern als Freizeitheinis, die oft nur fettfaul am langen Zügel die Rücken ihrer muskellosen Tiere durchdrücken beim Rumschlarpen. Einer der besten und erfahrensten Pferdetierärzte Europas sagte kürzlich: „Unsere Pferde leiden viel häufiger und stärker unter Fettleibigkeit und Bewegungsmangel als unter den Anforderungen des Sports.“ – Also, liebe Artikelverfasserinnen, bitte in die Arena, aber diesmal ohne Maske.
    Christoph Meier, info@marpa.ch

  2. Danke Christoph Meier. Wie Du sagst, wir müssen uns fürs Reiten einsetzen und ungerechtfertigte Kritik kontern!

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