Es ist einer dieser Momente, die jeder Pferdebesitzer kennt: Man nähert sich morgens dem Paddock, doch statt des gewohnten Wieherns oder eines erwartungsvollen Bettelns herrscht Stille. Ihr Pferd wirkt ungewöhnlich ruhig. Die Ohren sind leicht angelegt, der Blick wirkt abwesend und die Bewegungen beim Führen sind träge.

In Ihrem Kopf gehen sofort die Alarmglocken an. Ist es nur eine kurze Phase der Müdigkeit oder kündigt sich hier ein ernsthaftes Problem an?

Jetzt ist schnelles Handeln und ein geschulter Blick gefragt! Welche drei grundlegenden Werte können Sie selbst innerhalb weniger Minuten messen, um objektiv zu beurteilen, ob Ihr Pferd ein medizinisches Problem hat (oder einfach nur müde ist)?

Auflösung:

In einer solchen Situation ist schnelles, aber besonnenes Handeln gefragt. Manchmal neigen wir dazu, erst einmal abzuwarten – doch oft sind es die ersten Anzeichen, die über den weiteren Verlauf entscheiden. Um festzustellen, ob Ihr Pferd nur einen „schlechten Tag“ hat oder ob der Tierarzt gerufen werden muss, gibt es klare Parameter, die Sie selbst überprüfen können.

PAT Werte:

  • Puls an der Unterkieferarterie mit Zeige- und Mittelfinger zählen (15 Sekunden, mal vier). Normwerte: Puls 28–44/Min.
  • Atmung durch Beobachtung der Flanken oder Nüstern bestimmen. Normwerte: Atmung 8–16/Min
  • Temperatur rektal mit digitalem Thermometer messen. Normwerte: Temperatur 37,2–38,3°C.

Regelmässige Überprüfung erkennt frühzeitig Erkrankungen und erhöht das Sicherheitsgefühl im Alltag.

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Bild. Pexels

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