Was verbindet einen Freiberger auf der Jurahöhe, ein Sportpferd im Berner Mittelland und ein Arbeitspferd im traditionellen Einsatz? Mehr, als man auf den ersten Blick vermutet: Sie alle sind Teil einer Pferdekultur, die den Kanton Bern seit Generationen prägt.
2026 wird genau diese Vielfalt sichtbar. Der Kanton Bern ist erstmals Ehrengast am Marché-Concours national de chevaux in Saignelégier und präsentiert sich unter dem Motto «Berne au galop».
Und Bern bringt einiges mit: Mit rund 20 000 Equiden – also Pferden, Ponys und Eseln – ist er der grösste Pferdekanton der Schweiz. Hinter dieser Zahl stehen nicht nur Tiere, sondern Menschen, Betriebe, Vereine und Traditionen.
Denn die Berner Pferdewelt besteht aus vielen Facetten: vom Freizeitpartner über den Spitzensport, von der Freibergerzucht bis zur Forschung, von historischen Gespannen bis zu modernen Ausbildungswegen. Kaum ein anderer Kanton verbindet so viele unterschiedliche Bereiche der Pferdewelt.
Für den Auftritt am Marché-Concours vom 7. bis 9. August werden mehr als 200 Pferde und über 600 Beteiligte aus verschiedenen Regionen Berns zusammenkommen. Gezeigt werden soll nicht nur, was Pferde leisten – sondern welche Rolle sie bis heute im Alltag, in der Kultur und im Zusammenleben spielen.
Der Marché-Concours selbst blickt auf eine lange Geschichte zurück und gilt als einer der wichtigsten Treffpunkte der Schweizer Pferdewelt. Wenn Bern 2026 nach Saignelégier reist, geht es deshalb um mehr als eine Präsentation: Es ist ein Blick darauf, wie lebendig Pferdetradition heute noch ist – und wie vielseitig ihre Zukunft sein kann.

Symbolbild: Marché-Concours 2025 / Nicolas Dupraz
Weitere Informationen: «Berne au galop»: Bern präsentiert sich am Marché-Concours 2026
Jeden Donnerstagabend erhalten Newsletter-Abonnentinnen und -Abonnenten
ausgewählte Artikel sowie die nächsten Veranstaltungen bequem per E-Mail geliefert.


