Aus «Kavallo» 03/25: Felix Vogg, erfolgreichster Schweizer Vielseitigkeitsreiter und zurzeit auf Platz 9 der Weltrangliste, gibt ein paar Einblicke in seine Arbeit, seine Herkunft, seine Pläne, seine unstillbare Freude an den Pferden, von denen jedes individuell und einzigartig ist, und er berichtet von den Dingen hinter den Kulissen, den Glücksmomenten, die weit über den Stolz auf ein Spitzenresultat hinausgehen.
Von Christoph Meier

Cartania belegte in der wohl schwersten 5* der Welt mit einer fehlerfreien Geländerunde 2024 den 13. Rang (Foto Libby Law)
Kavallo: Felix, was waren aus deiner Sicht die herausragenden Highlights des vergangenen Jahres?
Felix Vogg: Es war ein tolles Jahr mit vielen Highlights. Cartania in Badminton zum zweiten Mal gut, sogar verbessert. Ich sauste direkt nach Wiesbaden, wo Dao unerwartet gewinnt. Dann Avenches, wo er mit einer ruhigen Runde im Vierstern Zweiter wird. Dann natürlich die Olympischen Spiele in Paris mit einem erstaunlich stabilen, in sich ruhenden Dao, der viele verstummen liess, die nie an ihn glaubten. Burghley mit der besten Dressur, die Cartania je zeigte bis anhin. Aber das grösste Highlight des Jahres ist für mich, dass Dao einen so grossen Schritt gemacht hat in seiner Entwicklung, soviel mehr Vertrauen und Gelassenheit entwickelt hat. Er war in Paris selbstsicher und ruhig, sehr erwachsen. Bei der Grussaufstellung in der Dressur stand er entspannt und ruhig da. Es sind solche Momente, die mich motivieren und glücklich machen.
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