Grossauflage 2026

Aus «Kavallo» 07/25: Eine ideale Mischung aus Elementen der englischen und der Westernreitweise, das ist für Frauke Matter die Working Equitation. Was es braucht, um erfolgreich in dieser Disziplin zu sein, verrät die EM- und WM-Teilnehmerin gleich selbst. Gemeinsam mit Kenneth Kronenberg, dem Präsidenten von Swiss Working Equitation, gibt sie einen Einblick in die hierzulande noch junge Reitsportdisziplin.

Text: Muriel Willi

Die Working Equitation, kurz WE, ist aus den traditionellen Arbeitsreitweisen Südeuropas entstanden. Sie ist auf die Tätigkeit der Rinderhirten in Spanien, Portugal, Südfrankreich, Italien und Ungarn zurückzuführen. Diese Vaqueros, Campinos, Gardian, Butteri und Csikós waren mit ihren Pferden unterwegs, um Rinder zu treiben und zu kontrollieren. Dafür benötigten sie gut gerittene, durchlässige, gehorsame, versammlungsbereite, aber auch wendige Pferde. In der Reitsportdisziplin Working Equitation werden genau diese Fähigkeiten abgefragt, um die Tradition dieser Arbeitsreitweise lebendig zu erhalten.

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