Der aktuelle Zwischenbericht der Eselmüller-Stiftung gibt Einblick in das erste Halbjahr 2026. Im Mittelpunkt stehen die tägliche Betreuung der Esel, aktuelle Tierschutzfälle und die Arbeit der Eselfachstelle.
Erfreulich: Seit April ist das Team der Stiftung wieder vollständig besetzt. Hinzu kommt die Unterstützung zahlreicher freiwilliger Helfer. Auch in der Leitung gab es eine Veränderung: Edith Müller übergab das Präsidium per 1. Mai 2026 an Claude Zufferey, der die Stiftung seit ihrer Gründung begleitet.
Die Eselfachstelle konnte im ersten Halbjahr vier Esel auf geeigneten Pflegeplätzen unterbringen. Besonders eindrücklich ist die Geschichte der Eselstuten Sawanna und Lara: Beide waren massiv übergewichtig und von Parasiten belastet. Lara konnte kaum noch laufen. Heute beschreibt die Stiftung sie als neugierige, zufriedene und schmerzfreie Eselin. Sawanna hat auf ihrem Pflegeplatz sogar ihr endgültiges Zuhause gefunden.
Ein weiteres Thema des Berichts sind Esel in tiergestützten Angeboten. Die Stiftung mahnt, dass auch diese Tiere an sieben Tagen pro Woche Betreuung, Pflege, Bewegung, Ruhe und eine verlässliche Versorgung benötigen. Gerade weil Esel oft ruhig und belastbar wirken, würden ihre Grenzen leicht übersehen.
Mehr über die aktuellen Fälle und die Arbeit der Eselmüller-Stiftung gibt es im vollständigen Zwischenbericht vom August 2026.

Bild: entnommen aus dem Bericht
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