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Zurück im Bois de Boulogne gewinnt die Favoritin Enable die 97. Austragung des Prix de l’Arc de Triomphe (Gruppe 1, 2400 m, 5 Millionen Euro Preisgeld), sicherlich in Europa wenn nicht darüber hinaus das prestigeträchtigste Flachrennen für dreijährige und ältere Vollblüter (Video vom Rennen). Wegen dem 140 Millionen Euro teuren Umbau der Rennbahn, war das Rennen in den vergangenen beiden Jahren in Chantilly ausgetragen worden, nun faszinierte die vierjährige Stute unter Frankie Dettori als Siegerin über Sea of Class und Cloth Of Stars die Zehntausenden von Zuschauern wieder in Paris-Longchamp – ebenso wie die Millionen vor den TV-Geräten weltweit.
Enable hatte den «Arc» bereits im letzten Jahr gewonnen, doch in dieser Saison lief es ihr nicht nach Wunsch. Die Stute aus dem Besitz und der Zucht von Khaled Abdullah (von Nathaniel aus der Concentric von Sadler’s Wells) war verletzt, sie lief keine Rennen und gab erst Anfang September in Kempton auf Sand die Rentrée. Diese war indes so imponierend, dass Trainer John Gosden die Reise nach Paris buchen konnte. Gegenüber den Medien gab Gosden nach seinem dritten Erfolg im «Arc» allen Kredit der Stute und ihrem Besitzer/Züchter, der selber auch vor Ort war. Enable sei nicht in ihrer besten Form angetreten und die Vorbereitung sei nicht einfach gewesen, daher zeige der Sieg, welch gute Stute sie sei. Und nichts spreche dagegen, mit ihr auch im nächsten Jahr das Rennen wieder in Angriff zu nehmen. Sie wäre die Erste, die den «Arc» dreimal gewinnt – neben ihr haben bisher erst sieben Pferde das Rennen zweimal gewonnen. Für Dettori war es bereits der sechste Erfolg in der Prestige-Prüfung. 
Nur ganz knapp geschlagen blieb die dreijährige Sea of Class, die auch aus Newmarket angereist kam. Für viele Beobachter galt die von William Haggas trainierte Sea-The-Stars-Tochter als bestes Pferd im Feld, bei fünf Starts gewann sie heuer immerhin viermal, so die Irish Oaks und die Yorkshire Oaks auf Gruppe-1-Niveau. Doch der «Arc» war für sie irgendwie schon vor dem Start verloren, denn mit Startplatz 15 war die Aufgabe für Jockey James Doyle quasi unlösbar. Lange lag er mit Sea of Class denn auch an letzter Stelle, und als er rund 400 Meter vor dem Ziel die Stute lancierte, kämpfte sich diese tapfer im Slalom durch das ganze Feld, ging letztlich aussen mit viel Speed an Cloth Of Stars aus dem Quartier von André Fabre vorbei, doch um einen kurzen Hals-Abstand waren Enable und Dettori nicht mehr abzufangen. Sie sei traurig für James, der alles versucht habe, sagte Maureen Haggas, die Gattin des Trainers, nach dem Rennen und meinte, dass letztlich wohl auch der zweite Platz ein Erfolg sein müsse. Sie habe ihrem Vater telefoniert, als der Startplatz bekannt war. Und dieser habe ihr gesagt, die Taktik nicht zu ändern und auf das Beste zu hoffen. Der Vater hatte letztlich recht – er ist ja auch der Maestro Lester Piggott.

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