Warning: Trying to access array offset on false in /home/httpd/vhosts/kavallo.ch/httpdocs/wp-content/themes/blossom-spa-pro/inc/custom-functions.php on line 829 Warning: Trying to access array offset on false in /home/httpd/vhosts/kavallo.ch/httpdocs/wp-content/themes/blossom-spa-pro/inc/custom-functions.php on line 830 Warning: Trying to access array offset on false in /home/httpd/vhosts/kavallo.ch/httpdocs/wp-content/themes/blossom-spa-pro/inc/custom-functions.php on line 831

Was für ein Tag für die Schweizer Springreiter: Nach dem Auftaktspringen bei den Weltreiterspielen in Tryon, einem Zeitspringen, liegen sie im Einzel und mit der Mannschaft in Führung. Mit 2,64 Punkten für die Schweiz vor den Niederlanden mit 4,35 Punkten und Brasilien mit 6,42 Punkten. Deutschland rangiert noch in Reichweite der Medaillen mit 9,09 Punkten auf Rang acht – in den nächsten zwei Tagen ist noch viel möglich.
Im Einzel hat Steve Guerdat mit der zwölfjährigen SWB Stute Bianca v. Balou du Rouet die Führung inne. Als letzter Starter des Tages hatte er neun (!) Stunden zu warten nach dem Parcoursabgehen, doch der Olympiasieger von London sah es als Vorteil: «Es ist immer gut, wenn man in einem Zeitspringen am Ende dran ist. Und dass wir so lange warten mussten, das wusste ich schon zuvor. Ich war sehr zuversichtlich, dass das gut für mich laufen könnte. Der Kurs kam uns sehr entgegen. Die Distanzen waren alle vorwärts, ich konnte einige Galoppsprünge einsparen, ohne mein Pferd z u überfordern.»
Der Brasilianer Pedro Veniss und der elfjährige Selle Francai Hengst Quabri de l’Isle v. Kannan/Socrate de Chivre rangieren derzeit an zweiter Stelle. Rowan Willis und die zwölfjährige Chacco Blue-Tochter Blue Movie liegen auf dem Bronzeplatz. Eine Überraschung? Nicht für Steve Guerdat: «Er hat ein sehr schnelles Pferd. Er war in Calgary früher in der Saison schon sehr erfolgreich. Und wer da gut ist, kann überall gut sein."
Letzter Starter für die Deutschen war Marcus Ehning. Mit dem Franzosenwallach Pret A Tout ritt der 44-Jährige eine feine Runde, blieb fehlerfrei und kam als Vierter am Ende ins Ziel. «Ich bin gut zufrieden. Ich hätte sicher noch die ein oder andere halbe Sekunde rausholen können, aber ich möchte mich nicht beschweren. Die Euphorie möchte ich jetzt trotzdem erstmal flach halten. Das ist kein Selbstläufer."

Kommentare der weiteren Schweizer: Martin Fuchs (Clooney fusste an Sprung 3 ein, aber kein Fehler): «Ich bin sehr zufrieden, Clooney ist top in Form. Ich war sehr nervös, was ich sonst nicht bin – weil er so eine lange Pause hatte. Dann das lange Warten hier über den Tag. Ich habe mich einmal hingelegt zum Schlafen, war aber zwei Mal wach und hatte jedes Mal Herzklopfen. Aber als ich auf Clooney sass, hatte ich gleich ein gutes Gefühl. Und im Parcours hat er mir das Vertrauen gegeben.»

Werner Muff: «Ich wollte etwas mehr Risiko eingehen, komme mit einem Galoppsprung weniger zum dritten Hindernisses, aber dann hat Daimler den Kameramann im Visier und fokussierte gar nicht mehr auf den Sprung. Das ging dann sehr schnell und ich war auch geschockt, dass er so nach links wegdrückt. Am anderen Oxer sind wir einfach zu flach gewesen. Janika als Erste war super geritten, das ta gut, aber ich bin enttäuscht, dass mir das nicht auch gelungen ist.

Janika Sprunger: «Eigentlich ist Schnelligkeit nicht seine Stärke, aber ich wollte hier nicht hinterherhinken für das Team. Ich bin mega stolz. Ich wäre eigentlich gerne als Zweite geritten, aber dass ich als Erste ausgewählt wurde, sehe ich als Kompliment. Das zeigt das Vertrauen in mich. Der Parcours war nicht extrem hoch, aber schon Tricky, wenn man schnell reiten will – und er ist extrem lang.»

NEWSLETTER
Jeden Donnerstagabend erhalten Newsletter-Abonnentinnen und -Abonnenten
ausgewählte Artikel sowie die nächsten Veranstaltungen bequem per E-Mail geliefert.

Vorgeschlagene Beiträge

Leave A Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert