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Die Feldarbeit für die Erfassung der Daten für die grossangelegte Übersichtsstudie zur Rückengesundheit der Schweizer Reitpferdepopulation steht kurz vor dem Abschluss. Rund 250 Pferde und ihre Reiterinnen wurden an 31 Untersuchungstagen auf acht verschiedenen Pferdesportanlagen seit vergangenen April von Dr. Michael Weishaupt, Leiter der Abteilung Sportmedizin für Pferde an der Pferdeklinik Universität Zürich, und Dr. Selma Latif im Rahmen dieses Grossprojektes minutiös untersucht.Das Gosssprojekt, das unter der Schirmherrschaft des SVPS und in Zusammenarbeit mit der ZHAW durchgeführt wird, konnte dank der finanziellen Unterstützung des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen und einer namhaften Zuwendung der Walter-Haefner-Stiftung realisiert werden.
Während der Gesundheitszustand der Pferde durch die beiden Tierärzte erfasst wurde, hatten sich die Reiter einem ebenfalls eine Stunde dauernden Fitnesstest zu unterziehen. Im Anschluss folgte das Vorreiten in der Halle, für welches Pferd und Reiter mit Bewegungssensoren ausgerüstet wurden. Für spätere Beurteilungen wurde der Ritt zudem gefilmt. Gleichzeitig wurde die Sattelpassform mit einer Satteldruckmessung überprüft.
Etwa 80 der vorgestellten Pferde können am zweiten Teil der Studie teilnehmen. 21 von ihnen sind bereits am sportmedizinischen Leistungszentrum für Pferde in Zürich weiteren Abklärungen unterzogen worden. Dabei wird der Rücken der Pferde geröntgt und ultrasonographisch untersucht. Zu guter Letzt wird eine Ganganalyse auf dem Laufband durchgeführt und die Belastungen der Gliedmassen im Schritt und Trab gemessen.
Damit ein Pferd in diesem Projekt mitmachen konnte, muss es mindestens zwei Stunden pro Woche geritten werden und zwischen 2012 und 1999 geboren sein. Auch durfte es nicht unter akuten oder chronischen Krankheiten oder sonstigen Beschwerden leiden, welche die vorgesehene Nutzung einschränken. Bei 80 Prozent der untersuchten Pferde handelte es sich nach Weishaupt um Warmblüter. Der Rest teilte sich vornehmlich auf Westernpferde, Freiberger und Iberer auf. Mit ersten Daten wird im kommenden Frühjahr zu rechnen sein.

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