Ein Westernpferd muss vor allem eins sein: ein zuverlässiger Partner. Aber gilt dieser Anspruch nicht für jede Rasse und Reitweise? Eine Partnerschaft mit seinem Vierbeiner, die auf einer soliden Basis beruht, wünscht sich jeder Reiter. Allerdings tritt in der FN- Reitlehre der erzieherische Aspekt zugunsten des gymnastizierenden in den Hintergrund. Anders beim Westernreiten: Ursprünglich war dies eine Arbeitsreitweise, bei der man sich auf sein Pferd in jeder Situation hundertprozentig verlassen musste. Daher legten die Ausbilder immer grossen Wert auf Verlässlichkeit, Sicherheit und eine minimale Hilfengebung.
Voraussetzung: Neugier & Zeit
Genau das, was man sich auch von einem Freizeit- und selbst einem Turnierpferd wünscht. Die folgenden Übungen sind so beschrieben, dass jeder sie leicht nachreiten kann. Sie müssen nicht viel mitbringen, nur Neugier, Fantasie und Zeit. Denn Ihr Pferd führt die Übungen nicht gleich perfekt aus (und Sie auch nicht). Gehen Sie deshalb locker und mit Spass an die Sache heran. Und keine Angst: Sie müssen weder in Cowboystiefel steigen noch eine andere Ausrüstung für Ihr Pferd besorgen.
text Ilja van de Kasteele
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