Unverständlich war der Entscheid der Besitzer und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Totilas und Matthias Alexander Rath in die EM-Dressurequipe aufzunehmen. Anstelle eines hochpunktigen GP-Programms hagelte es nach der blamablen Vorstellung Kritik. Die hat bei den Besitzern, der Familie Linsenhoff-Rath und Paul Schockemöhle, immerhin zur Einsicht geführt, das Pferd aus dem aktiven Dressursport zu verabschieden. Totilas aber sei gedankt, dass er auch deutlich lahmend sich nochmals durch das Programm gekämpft hat. Mit seinem Auftritt hat er nicht wie in früheren Jahren die Dressurnoten stark nach oben, sondern eine Grundsatzdiskussion über die Dressurreiterei los getreten. Die Pferde wüssten es zu danken, wenn die Dressurrichter wie die Mehrheit der Zuschauer auch wieder weniger abgerichtete und dafür besser ausgebildete Pferde sehen möchten.
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