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Herbstgalopp über abgemähte Stoppelfelder nach Starkregen mit entsprechend weichem, klebrigem, zuweilen auch sumpfigem Boden. Oder das Pferd war auf der Weide und hat sich nach einem Luftsprung oder nach plötzlichem Durchstarten eine «Banane» zugezogen. So lautet sehr häufig im Herbst die «einfache» Vorgeschichte bei an Sehnenleiden erkrankten Pferden. Weniger eintönig in der Folge sind die von den Besitzerinnen selbst erhobenen speziellen Befunde. Pferde mit akuten Sehnenleiden zeigen zum Teil keine, andere eine leichte, die nächsten eine mittelgradige und wenige sogar eine hochgradige Lahmheit. Bei den einen ist das Bein – insbesondere natürlich das Beugesehnenpaket (Strecksehnen sind selten betroffen) – kalt, bei anderen leicht warm und wieder bei anderen zum Teil sogar fast heiss. Palpatorisch (beim Abtasten) werden Befunde von inert (schmerzfrei), empfindlich oder sogar hochgradig schmerzhaft erhoben. Im einen Fall sind deutliche Verdickungen sicht- und spürbar, im anderen Fall sind sie fraglich, zum Teil gar nicht vorhanden. Es ist also mitnichten einfach, mit Augen, Tast- und Spürsinn sowie weiteren Verdachtsmomenten stichhaltig die Diagnose «Sehnenleiden» selbst zu erheben. Und noch schwieriger wird es, eine genaue Diagnose mit der adäquaten Therapie und in der Folge eine schlüssige Prognose zu erstellen.
Korrektes Vorgehen lohnt sich
Gerade bei akuten, plötzlich aufgetretenen Verdachtsmomenten ist es deshalb ratsam, sich schnell an seine Tierärztin/seinen Tierarzt zu wenden. Bei dieser häufigen Verletzung des Bewegungsapparates unserer Equiden (meist, aber nicht immer sind die Vordergliedmas­sen betroffen) lohnt es sich, schnell zu handeln. Dies zeigen praktische Erfahrungen und viele veterinärmedizinische Arbeiten, die beweisen, dass schnelles Eingreifen bei einer akuten Zerrung die Rekonvaleszenzzeit, d.h. die Zeit bis zum Erreichen des gesunden Normalzustandes, ganz entscheidend verkürzen kann. Dies ist beim Therapieren der häufig betroffenen Vollblutpferde nach Rennen oder schneller Arbeit, aber auch bei Hochleistungsspringpferden längst bewiesene Tatsache. Bei Freizeitpferden sind akute Sehnenverletzungen seltener. Ein schnelles, fachtechnisch korrektes Vorgehen lohnt sich natürlich aber auch bei ihnen. Auch die Hobbyreiterin schätzt es, wenn sie ihr Pferd nach zwei und nicht erst nach 18 Monaten wieder im üblichen Rahmen einsetzen kann.
Jede oder zumindest fast jede Besitzerin eines Pferdes hat zwar schon vieles über diese Verletzung gehört und sich auch eingelesen. Der Austausch mit betroffenen Leidensgenossinnen kann hilfreich, vielleicht sogar beruhigend sein. Das Durchforsten des neuen literarischen Dschungels (Internet) mit seinen unzähligen Storys und Fakes kann selbstverständlich auch sehr hilfreich sein. Persönliche Erfahrungen der letzten Dekade mit verzweifelten Besitzerinnen zeigen aber auch das hässliche Gesicht einiger Quellen, das da heisst: Missverständnisse auf und in verschiedenen Ebenen werden geschürt, Zweifel und Unsicherheit gesät und enden letztlich in totaler Verzweiflung! Das muss nicht sein, wenn man sich an einige Grundsätze hält, um die häufig aufkeimenden dunklen Gedanken zu minimieren. Dieser Thematik werden wir uns im nächsten KAVALLO annehmen.

Was ist unter Tendinitis zu verstehen?

Was versteht man nun unter einer Tendinitis, also einer Sehnenentzündung, Sehnenzerrung beziehungsweise einem Sehnenleiden? Es handelt sich um eine Entzündung, also ein Zerreissen unterschiedlichen Ausmasses von Fasern der oberflächlichen oder der tiefen Beugesehne inklusive deren Unterstützungsbänder und des Fesselträgers. Der genaue klinische Untersuch, allenfalls ergänzt und vervollständigt durch bildgebende, nicht invasive Untersuchungsverfahren, ergibt schliesslich die genaue Diagnose: Tendinitis, also Sehnenentzündung ergänzt durch Bezeichnung des genauen anatomischen Gebiets sowie der Stärke der Ausprägung. Tönt einfach und einleuchtend. Nun stellt sich aber folgendes Problem: Welche Sofortmassnahmen sind zu ergreifen, welche weiteren Therapien versprechen den bestmöglichen Erfolg? Ist eine Heilung überhaupt möglich und wenn, in welchem Ausmass? Wann kann ich, kann ich überhaupt wieder damit rechnen, meinen Vierbeiner dereinst wieder «voll» einzusetzen (Prognose)?
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