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Keine Blösse vor dem eigenen Publikum hat sich die Deutsche Vielseitigkeitsequipe an der EM in Luhmühlen gegeben: Michael Jung/Chipmunk mit 20,9 vor Ingrid Klimke/Hale Bob mit 22,20 liegen in der Einzelwertung an der Spitze wie natürlich auch im Mannschaftsklassement: 68,9 vor den Briten mit 85,70, Belgien 90,90, Frankreich 92,80 und Irland 94,10. Mit 107,60 Punkten belegt die Schweizer Equipe nach der Dressur den 9. Rang. Die Resultate der sechs Schweizer Paare im Feld der 72 Teilnehmerinnen und Teilnehmer: 36. Robin Godel/Grandeur de Lully CH 34,4; 52. Roxane Gonfard/Opi de Saint Lo 36,4; 53. Felix Vogg/Archie Rocks 36,6; 54. Tiziana Realini/Toubleau de Rueire, 36,7; 62. Camille Guyot/Ulsan de Lacorée 39,7; 71. Caroline Gerber/Tresor de Chignan 48,7.

Alles andere als glücklich
Camille Guyot zeigte sich über ihre Dressur einfach nur enttäuscht. Das Pferd sei angespannt gewesen – viel mehr kam aus ihr nicht raus, sie wollte nicht darüber sprechen.
 
Der Schweizer Felix Vogg, der in Waiblingen geboren und in Radolzell zu Hause ist, kam mit einem nicht ganz glücklichen Gesicht aus dem Viereck bei der Europameisterschaft in Luhmühlen. Mit Archie Rocks hatte er quasi seine Zweitwahl am Start, weil sich Colero kurz zuvor einen Infekt zugezogen hatte. Da wollte er lieber nichts riskieren. Und Archie Rocks, ein elfjähriger Vollblüter, ist erst seit Anfang des Jahres bei Vogg. «Als Dressurpferd ist er nicht geboren», schmunzelte der Reiter. «Aber die Woche war für ihn auch schwierig. So viel Dressurarbeit – das muss ein Vollblüter erstmal verkraften.» In Frankreich war Archie Rocks noch etwas besser unterwegs als jetzt mit seinen 36,5 Punkten… «aber seine Disziplin ist morgen, dafür ist er gemacht. Leider sind es wenige Berge. Aber das ist sein Ding.» Die Dressur allerdings, da ist sich Vogg sicher, wird noch besser werden. «Er will immer, jeden Tag, bei allem. Er lässt einen nie hängen und will alles richtig machen.»
 
Luhmühlen, so sagte der Olympiateilnehmer von Rio, sei ohnehin kein Dressurturnier. Vielleicht für die ersten fünf Reiter, aber nicht dahinter. Sehr viele Komplexe gebe es, wenig Einzelsprünge. Da müsste man oft das Tempo rausnehmen, so Vogg. Vor allem das erste Wasser und das Stadion dürfe man nicht unterschätzen, erklärte der Radolfzeller. «Und das Milford-Wasser zum Schmalen hin – da ist man schnell vorbei, wenn man nicht auf der Hut ist. Aber im gesamten ist alles sehr fair gebaut.»
Letzte Schweizerin im Viereck war Tiziana Realini: «Die letzten Tage war es ja relativ ruhig im Stadion, heute war viel Lärm – und das hat mein Pferd doch nervös gemacht. So kamen zwei Kleinigkeiten in die Prüfung. Ich weiss, dass wir es hätten besser machen können. Das Gelände ist anspruchsvoll und wenn dann viele Leute da sind, muss man sich darauf gefasst machen. Aber es ist ganz toll gebaut und wir machen das Beste daraus. Die Zeit ist sehr knapp bemessen und derzeit plane ich alle direkten Wege.»

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