Der LONGINES CSIO Schweiz in St. Gallen schafft es jedes Jahr aufs Neue, den springsportlichen Teil mit exklusivem Lokalkolorit auszuschmücken. Seit letztem Jahr sind es Spitzentücher, die über die Siegerdecken gelegt werden und an die St.Galler Stickereiindustrie erinnern, die der Ostschweizer Metropole zu Weltruhm und Reichtum verholfen hat. Wohl mit ein Grund, weshalb die Anfragen für Startmöglichkeiten auf dem Gründenmoos aus dem Ausland stets sehr früh eintreffen und St. Gallen als Einsatzort bei Funktionären ebenso beliebt ist. Und nach den Worten von Turnierdirektor Urs Schiendorfer ist für dieses Jahr sogar eine Anfrage aus China für eine Livestream-Übertragung eingetroffen. Wen wundert’s, wenn der Schweizer Equipenchef Andy Kistler vor diesem Hintergrund klar festhält: «Ich bin überzeugt, wie viel Potenzial unser Sport hat!» Der CSIO Schweiz findet dieses Jahr vom 2.–5. Juni statt und dient nicht nur der Schweiz als wichtige Etappe auf dem Weg an die Olympischen Spiele in Rio von Anfang August. Equipen werden erwartet aus Belgien, Frankreich, Deutschland, Irland, Schweden, Spanien, Tschechien und den USA, die am Freitag im Nationenpreis für einen Höhepunkt des Turniers sorgen werden. Insgesamt 20 einheimische Reiterinnen und Reiter werden in St. Gallen an den Start gehen. Dass es wieder so wie letztes Jahr kommt, hofft vor allem Romain Duguet, der Sieger des LONGINES Grand Prix vom letzten Jahr.
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