Erstmals in der Geschichte des CSIO von Calgary haben die Schweizer Springreiter den Nationenpreis gewonnen. Im Stechen setzten sie sich gegen die Olympia-Gastgeber Brasilien durch. Nach zwei Runden lagen die beiden Equipen noch gleich auf. Im Schweizer Quartett musste Werner Mufff mit Pollendr in beiden Umgängen je 9 Strafpunkte hinnehmen. Alain Jufer beging mit Wiveau keinen einzigen Abwurf, bekam aber in der Reprise einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung. 4 und 9 Strafpunkte lautete sodann das Ergebnis von Nadja Peter Steiner mit Capuera II. Als Schlussreiter unterlief Steve Guerdat mit Corbinian erst ein Fehler, in der zweiten Runde waren die beiden indes makellos.
Zum Stechen musste noch noch ein Reiter antreten. Der Schweizer Equipenchef Andy Kistler entschied sich für Alain Jufer, der bei Gian-Battista Lutta in Lossy arbeitet. mit Wiveau. Eine gute Wahl, denn die beiden blieben erneut makellos und ohne Fehler. Im brasilianischen Team fiel indes unter Yuri Manur Guerios mit Quartz de la Lande eine Stange. Damit wurde der erste Schweizer Sieg im Nationenpreis des hoch dotierten und traditionsreichen Turniers in Kanada Tatsache.
Haute Sonntag steht in Spruce Meadows noch der Grand Prix an, der zum Rolex Grand Slam zählt.
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