Woher kommt der Esel? Warum wird dieses intelligente Tier, das den Menschen seit 6000 Jahren treu begleitet, vielerorts noch verkannt? In der DOK-Sendung «Dem Esel auf der Spur» geht am Sonntag, 3. Juni 2018, 16.20 Uhr, Fernsehen DRS auf SRF 1 dieser Frage nach. Der Film begibt sich auf die Spur des Esels und reist dabei einmal rund um die Welt. Wissenschaftlich fundiert erzählt er die verblüffende Geschichte dieses Tieres. Sei es für Wüstendurchquerungen mit Karawanen, die Errichtung der Pyramiden oder den Bau der Chinesischen Mauer – der Mensch macht sich den Esel seit Urzeiten zunutze. Und das weltweit: Bis heute gibt es kein Land, in dem der Esel nicht zu finden wäre. Überall dort, wo motorisierte Fahrzeuge nicht hinkommen und Menschen ohne die Hilfe von Maschinen arbeiten müssen, sind Esel als Nutztiere heute noch von essenzieller Bedeutung. Um die besondere Beziehung zwischen Mensch und Esel besser zu verstehen, begeben sich Forscher auf die Spur des Tieres und reisen dabei in der Evolutionskette zurück bis zu seinen wilden Vorfahren. Die wenigen Wildesel, die heute noch leben, sind vom Aussterben bedroht. Ihr Lebensraum ist die Danakil-Senke in Ostafrika, eine der trockensten Wüsten der Erde, wo fortwährend mindestens 46 Grad Celsius herrschen. In der Wüste geboren und von ihren extremen klimatischen Bedingungen geprägt, hat der Esel Sinne entwickelt, die es ihm ermöglichen, in der rauen und feindlichen Umgebung zu überleben.
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