Der Kommandant des Kompetenzzentrums Veterinärdienst und Armeetiere, Oberst Jörg Liechti, sagte es treffend. Die Pferde würden betreut, gepflegt und es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut. Aber nun brauche es Zeit, um abzuklären, welche Pferde ohne Probleme an geeignete Plätze abgegeben werden können und welche noch auf die Platzierung vorbereitet werden müssen. Auf die Schnelle gehe das nicht. Am 10. August hat der Schweizer Tierschutz STS Regierungsrat Schönholzer schriftlich angeboten, den Kanton bei der Vermittlung der Pferde mit der Kontrolle der Plätze zu unterstützen.
Der Thurgau hat aber entschieden, dass die Pferde am Donnerstag, 17. August, an die Meistbietenden verkauft werden. Es ist nun offensichtlich, dass sich beim Kanton niemand um das Wohl und das Schicksal dieser Tiere kümmert. Der Thurgauer Regierungsrat Schönholzer hat es nicht einmal für nötig gefunden, auf unser Angebot zu antworten. Das ist nicht nur ein Affront gegen den Tierschutz, sondern ein Armutszeugnis und eine Schande!
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