Kürzlich hatten wir im Stall eine angeregte Diskussion über Früchte als Saftfutter für Pferde im Winter. Bei Äpfeln, Birnen und Rüebli waren wir uns einig, bei Citrusfrüchten und Bananen nicht mehr. Wie steht es damit? Gerne haben es die Pferde, lassen sich solche Früchte aber auch bedenkenlos verfüttern? V.W. in L.
Auch wenn betreffend Äpfeln, Birnen und Rüebli scheinbar Einigkeit herrscht, möchte ich trotzdem mit einem kurzen Gedanken zu den gängigen Früchten beginnen: Rüebli sind keine Früchte, sondern Wurzelgemüse. Sie können tatsächlich problemlos auch in Mengen von mehreren Kilogramm pro Tag ein-?gesetzt werden, wenn in der Gesamtration berücksichtigt wird, dass sie einen beträchtlichen Anteil Kohlenhydrate aufweisen. Sie sind im Winter ein toller Vitaminlieferant. Auch Randen werden von den Pferden sehr gerne angenommen.
Früchte dagegen gehören nicht zu den eigentlichen Futtermitteln für Pferde. Sie sind sehr zuckerhaltig und dürfen nur in kleinen Mengen eingesetzt werden, weil sonst Fehlgärungen im Darmtrakt und Koliken die Folgen sein könnten. Dies gilt auch für Äpfel, in besonderem Masse aber für Birnen. Gegen einen schmackhaften Belohnungs- oder Begrüssungsapfel spricht aber nichts.
Unbedingt geschält
Was die exotischen Früchte anbelangt, da spalten sich die Geister aus verschiedenen Gründen. Grundsätzlich müssen sie alle unbedingt geschält werden, da in den Schalen Spritzmittelrückstände vorkommen können. Ernährungsphysiologisch gilt für Bananen und Citrusfrüchte dasselbe wie für Birnen: Wenn es die Pferde mögen, ist nichts gegen eine Banane, eine Mandarine oder eine Orange einzuwenden, netz- oder büschelweise sollten sie aber nicht verfüttert werden.
Neben dem pferdespezifischen Aspekt ist es aber eine Tatsache, dass es aus ökologischer Sicht keinen Sinn ergibt, exotische Früchte um die halbe Welt zu transportieren, nur um sie als Pferdegoodie einzusetzen. Die Pferde freuen sich genauso über einheimische Äpfel oder Rüebli.
Selbstverständlich ist bei Wurzelgemüse wie Früchten eine gute Qualität vorausgesetzt: Faulende, schimmelnde oder wurmstichige Exemplare gehören auf den Mist!
Auch wenn betreffend Äpfeln, Birnen und Rüebli scheinbar Einigkeit herrscht, möchte ich trotzdem mit einem kurzen Gedanken zu den gängigen Früchten beginnen: Rüebli sind keine Früchte, sondern Wurzelgemüse. Sie können tatsächlich problemlos auch in Mengen von mehreren Kilogramm pro Tag ein-?gesetzt werden, wenn in der Gesamtration berücksichtigt wird, dass sie einen beträchtlichen Anteil Kohlenhydrate aufweisen. Sie sind im Winter ein toller Vitaminlieferant. Auch Randen werden von den Pferden sehr gerne angenommen.
Früchte dagegen gehören nicht zu den eigentlichen Futtermitteln für Pferde. Sie sind sehr zuckerhaltig und dürfen nur in kleinen Mengen eingesetzt werden, weil sonst Fehlgärungen im Darmtrakt und Koliken die Folgen sein könnten. Dies gilt auch für Äpfel, in besonderem Masse aber für Birnen. Gegen einen schmackhaften Belohnungs- oder Begrüssungsapfel spricht aber nichts.
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