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Sind die drei Vollblutaraber als «Durchbrenner» geboren worden? Es scheint zuzutreffen, zumal alle drei denselben Hengst zum Vater haben. 
Mit zwei Vollblutarabern hatte unsere Leserin Christine Probst während über 20 Jahren allerbeste Erfahrungen gemacht. Nun musste sie aber eine andere Seite kennenlernen – es gibt leider Vollblutaraber, die nicht klar im Kopf zu sein scheinen.
1991 hatte Christine Probst die dreijährige Stute Damina gekauft, die in ihrer Abstammung auf beiden Seiten Gharib führte. Auf Rat von Fredy Knie jun. wurde die Stute ganz langsam ausgebildet. Ein Jahr lang nur spazieren, longieren, dann an Sattel und Zaum gewöhnen, ohne sie zu reiten oder am Zügel zu ziehen. Dann mit kurzen Abständen reiten und so immer mehr. Später wöchentlich eine halbe Stunde Reitunterricht, bis Damina 26-jährig war. Sie wurde täglich geritten, Dressur, feste Hindernisse im NPZ und Wald. 1993 kam sie zum zweijährigen Hengst Shalir (v. Bafran el Shaklan-bint Lira), der dreijährig kastriert wurde und genau so ausgebildet wurde. 
Weil 2014 Shalir 24-jährig wegen schlechten Zähnen eingeschläfert werden musste, wurde der schwarze Vollblutaraber A.H. gekauft,  damit die 27-jährige Damina nicht alleine im Stall sein musste. Dieser war zurückgegeben worden, weil die Besitzerin nicht klargekommen war mit ihm. Mit A.?H. wurde deshalb wie mit einem ungerittenen Pferd umgegangen. Er konnte aber plötzlich durchbrennen, wenn er ohne Damina unterwegs war. Aus der gleichen Zucht wurde 2015 A.?N. gekauft. Nach fünf Monaten brannte auch er plötzlich durch und fing an, die Reiter abzuwerfen. Später auch auf dem Viereck. Nachdem Christine Probst sich das Hüftgelenk gebrochen hatte, gab sie das Reiten auf. Darauf wurde A.?H. verkauft, A.?N. ging in die Ausbildung. Letztes Jahr sah Christine Probst A.?S., verliebte sich in ihn und kaufte ihn, obwohl sie nicht mehr reiten wollte. Ein Jahr lang wurde Bodenarbeit mit Starts in Gymkhanas gemacht. Da er so schön ging, wurde er zu Reto Schafroth nach Grenchen gegeben, der ihn schon 2015 im Beritt gehabt hatte. Er machte die Züchterin damals darauf aufmerksam, dass A.?S. ein schwieriges Pferd sei. Führe man ihn zuerst, würde es gehen, unberechenbar aber bliebe er. Von einer Interessentin wurde er nach kurzer Probezeit zurückgegeben, weshalb A.?S. bis 2017 wieder auf der Weide war. Im vergangenen August fiel Christine Probst wieder herunter und brach sich Schlüsselbein und Handmittelknochen. 
Das Fazit von Christine Probst: «Es gibt leider Vollblutarber, die nicht klar im Kopf sind. Alle drei Pferde haben denselben Vater. Nun verstehe ich, dass Leute oft Angst vor Vollblutarabern haben und die Zucht von diesen Pferden rückläufig ist.»

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