Breite Unterstützung für die vom Walliser Ständerat Jean-René Fournier eingereichte Motion, die vom Bundesrat beantragte Reduktion des Pferdebestands im Nationalen Pferdezentrum Bern von 65 auf 38 rückgängig zu machen. 33 Ständeräte stimmten für die Motion, nur fünf waren dagegen, einer enthielt sich der Stimmabgabe. In seiner Motion verlangte Fournier, der Bund soll den Leistungsvertrag mit dem NPZ Bern so anpassen, dass nicht nur Eigentum und Unterhalt eines Mindestbestandes von 65 Reitpferden gewährleistet sind, sondern auch der Erhalt von damit verbundenen ausserdienstlichen Aktivitäten wie Kurse. Die geplante Sparmassnahme würde zu Engpässen bei der Bereitstellung für Kurse und Schulen führen, da nicht mehr genügend Pferde verfügbar wären. Der Erhalt eines Mindestbestandes an Pferden liege auch im Interesse der Armee. Denn diese würden für die Ausbildung von Traintruppen, ArmeeveterinärInnen benötigt. Der Tessiner Ständerat Filippo Lombardi führte an: «Sie richten sicherlich ein Mehrfaches dieser Hunderttausenden von Franken an Kommunikationsfirmen, Beratungsfirmen und andere Spezialisten aus, die das Image der Armee pflegen – diese muss man in der Bevölkerung immer stützen, stärken, verteidigen und vertreten. Hier haben Sie grundsätzlich, ohne etwas Neues erfinden zu müssen, ein fantastisches Kommunikationsmittel, das tatsächlich das Image der Armee in der Bevölkerung stärkt. Wir dürfen diese Motion in diesem Sinn also annehmen.»
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