Wochenlang dümpelte das Schweizer Team am Ende der Rangliste der Nationenpreis-Serie. Das hatte seinen Grund darin, dass die Nationenpreis-Turniere, die für die Equipe von Andy Kistler zur Finalqualifikation zählten, alle bis auf St. Gallen gegen Ende der Qualifikation lagen. Und nun schaffte das Team eine eindrückliche Wende: Nach dem zweiten Rang in Hickstead und dem dritten Rang gestern in Dublin, schliessen die Reitgenossen die Qualifikation der Division 1 auf dem tollen 2. Rang hinter Belgien ab. Auf den weitern Rängen und ebenfalls für das Finale qualifiziert sind: Grossbritannien, Frankreich, Irland, die Niederlande und Spanien.
Den Nationenpreis auf heimischen Boden gewann die irische Equipe (siehe Foto). Die Schweiz verkraftete die Elimination von Steve Guerdat mit Corbinian in der zweiten Runde (nach 4 Strafpunkten im ersten Umgang) und von Niklaus Rutschi, der mit Windor XV im ersten Umgang aufgab, sich im zweiten aber mit einer fehlerfreien Runde rehabilitierte. Stark war die Leistung von Christina Liebherr mit L.B. Eagle Eye mit Null und einem Strafpunkt und auch Nationenpreis-Newcomer Edwin Smits mit Copain du Perchet CH zeigte mit zwei 4-Strafpunkte-Ritten eine solide Leistung.
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