Die im Nationalen Pferdezentrum Bern untergebrachte Geschirr- und Wagensammlung der ehemaligen Eidgenössischen Militärpferdeanstalt (EMPFA) ist mit zusätzlichen Objekten bereichert worden. Aus dem Fahrsportmuseum ist nun ein eigentliches EMPFA-Museum geworden. Nach längeren Vorbereitungen hat Initiant Beat Wampfler für seine über Jahre zusammengetragenen Objekte aus früheren Zeiten Platz gefunden, um die für das Schweizer Pferdewesen wichtigen Zeitdokumente öffentlich zeigen zu können. Welche Bedeutung der Sammlung zukommt, hält Jürg Burlet, Kurator beim Schweizerischen Nationalmuseum, in seinem Konzept für die Weiterentwicklung der Sammlung fest: «Der Wert der Sammlung ist umso höher einzustufen, weil in der ganzen Schweiz sonst nichts Vergleichbares vorhanden ist.» Besonders interessant dürften für die Besucher die Filme sein, die vom Schweizer Armeefilmdienst vor 70, 80 Jahren über die Ausbildung der Armeepferde gedreht wurden. Altes Wissen wird neu in Erinnerung gerufen und gleichzeitig aufgezeigt, welche grosse Bedeutung das Pferd für das Land damals gehabt hatte. Und dass die EMPFA über Jahrzehnte hinweg die eigentliche «Reitschule der Nation» gewesen war.
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