Parelli-Halfter, Seil und der orange Stock sind seit 25 Jahren auch in der Schweiz zu festen Begriffen in der Pferdewelt geworden. Bereits in seinen ersten Kursen hat der amerikanische Pferdemann Pat Parelli damals auf Anhieb eine grosse Anhängerschaft angesprochen und der Bodenarbeit im Umgang mit Pferden zum Durchbruch verholfen.
Mit seinen Kursen stiess Pat Parelli vor 25 Jahren eine neue Türe im Umgang mit Pferden auf. Auch wenn es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht viel mehr als ein Schnuppern an seiner Methode und eine beeindruckende Präsentation von Aufgaben war, wenn Pferde mit dem Parelli-Halfter am Kopf und am langen Seil den kleinsten Signalen mit dem Rüebli-Stock willig nachkamen. Auf eine Kommunikation dieser Art schienen viele gewartet zu haben. Fünf Jahre später kam es zur Gründung des Parelli-Instruktoren-Teams, das nach den Richtlinien ihres amerikanischen Mentors arbeitet und sein 20-jähriges Bestehen dieses Jahr am 10. und 11. Dezember in Fehraltorf mit einem grossen Jubiläumsanlass begehen wird. Dass die Parelli-Methode sich nicht nur auf Bodenarbeit beschränkt, sondern auch vom Sattel aus Erfolg im Umgang mit dem Pferd verspricht, zeigt beispielsweise der lizenzierte Parelli-Instruktor Walter Gegenschatz aus dem Appenzell, wenn er allein mit Halsriemen einen Springparcours absolviert. Mit Vorführungen dieser Art möchte das Parelli Team Schweiz nach den Worten von Kurs- und Eventorganisatorin Seraina Bertschinger auch vom Image der «Flüsterer» und «Seileschüttler» wegkommen.
Springen mit Halsriemen
Starker Applaus ist Walter Gegenschatz ebenso sicher wie ungläubiges Staunen, wenn er sein Pferd nur über einen Halsriemen lenkend in gleichmässigem Rhythmus über die Hindernisse führt. Und dabei heisst es doch, freiwillig würden Pferde keine Hindernisse überspringen. Den guten Kontakt zu Pferden und Ponys pflegt der Bauernsohn seit seiner Kindheit, als er mit elf Jahren ein Pony erhielt. «Vorkenntnisse hatte ich keine», blickt er heute lachend zurück, «ich ritt mit ihm im Wald herum und hatte viel Spass. Er war ein guter Lehrmeister.» Irgendwann genügte ihm der Feld-, Wald- und Wiesenstil nicht mehr, Gegenschatz wollte richtig reiten lernen und fand sein Glück in einem Westernstall. Nicht verwunderlich, dass er mit der Parelli-Methode in Kontakt kam, Buch und DVD kaufte und später auch auf Pat Parelli selber stiess. Er buchte einen Sechs-Wochen-Kurs in den USA, vier Jahre sind schliesslich an der Seite von Pat Parelli daraus geworden.
Nach seiner Rückkehr in die Schweiz war es für Walter Gegenschatz schnell klar: Der elterliche Bauernhof im Rechberg in Wald AR musste in einen Pferdeausbildungsbetrieb umgebaut werden. Es sollte ein Platz für die Ausbildung für Mensch und Pferd sein, der Stall aber auch ein Ort werden, wo Problempferde zu einer zweiten Chance kommen sollten. Denn als 5-Sterne-Instruktor und «Senior Horse Development Specialist» gehört der gelernte Landwirt zu Pat Parellis Topinstruktoren in Europa. Positiv zu erwähnen ist sicher auch, dass er sich reiterlich ständig weiterbildet, beispielsweise in der Ecole de Légèreté von Philippe Karl, und auch im Springsport unterwegs ist. Zum Springen erklärt Gegenschatz: «Wie weit komme ich hier, ohne meine natürlichen Prinzipien opfern zu müssen, wie weit kann ich gehen, ohne meine Einstellung verleugnen zu müssen?»
Die Zuhörer sind an einem Kurs schnell auf seiner Seite, wenn Walter Gegenschatz mit sprichwörtlichem Appenzeller-Witz Begriffe wie Natural Horsemanship zu erklären beginnt. Wer mit traditionellem Hippo-Wissen neu zum Parelli-Kreis stösst, wird das eine oder andere Mal erstaunt aufhorchen und sich fragen: Was gilt jetzt? Beispielsweise wenn es heisst «Mein Pferd muss nicht, darf aber!» oder «Der Mensch macht einen Vorschlag, das Pferd entscheidet dann, was es will!». Gut, wenn man sich schnell ans Motto des Kurses zurückerinnert, das «Information und Inspiration» lautet. Und schliesslich ist es eine Einführung in die Parelli-Methode, die nicht nur ihre eigenen Definitionen für spezielle Begriffe verwendet, sondern auch über ein genau festgelegtes Programm verfügt, das Schritt für Schritt zum Erfolg mit Pferden führen soll. Was anfänglich etwas verführerisch tönt, dass mit «7 Spielen am Boden» eine Kommunikation zum Pferd aufgebaut werden kann, erweist sich beim genauen Hinsehen ebenfalls als intensive Arbeit mit dem Pferd. Denn im Parelli-Programm basiert der Erfolg auf 4 Leveln: Grundkenntnisse, Vertrauen und Kontrolle, Gefühl und Timing sowie Verfeinerung. Danach folgt die Spezialisierung, beispielweise Springreiten. Wo weitere Besonderheiten der Parelli-Methode liegen, beantwortet Walter Gegenschatz in den folgenden Fragen.
Hat sich in der Methode in den vergangenen Jahren etwas geändert oder gelten noch die gleichen Grundsätze?
Im Grunde hat sich an den Parelli-Prinzipien nichts geändert. Es geht immer noch darum, dass der Mensch lernt wie Pferde denken und welche Bedürfnisse sie haben. Es ist eine Grundausbildung am Boden und im Sattel, und es ist keine eigene Reitart. Freilich lernt man immer wieder hinzu und lässt die neuen Erkenntnisse in das Programm einfliessen. So kann sich die Methode ganz logisch entwickeln.
Obwohl schon in den Parelli-Kursen vor 25 Jahren auch geritten wurde, verbindet man Parelli landläufig mit Bodenarbeit. Woher kommt das?
Wahrscheinlich kommt es daher, dass in der konventionellen Reiterei die Arbeit mit dem Pferd vom Boden aus weniger oder gar nicht betrieben wurde. Vielleicht wurde longiert oder ein Pferd von A nach B geführt, sonst aber ausschliesslich geritten. Parelli hingegen beginnt vom Boden aus und brachte eine Ergänzung respektive Alternative zum herkömmlichen Reiten. Die Arbeit vom Boden aus nimmt auch vielen Leuten eine anfänglich mögliche Angst, was fürs spätere Aufsitzen natürlich von Vorteil ist.
Sie sprechen von Angst. Ist Angst oft ein Thema in Ihren Kursen?
Das kommt schon vor. Über das Stufenprogramm des Parelli-Systems kann diesbezüglich gute Vorarbeit geleistet werden. Hier heisst es nie «Du musst jetzt aufsitzen!» Es kann geritten oder bei der Bodenarbeit geblieben werden. Zu beachten ist aber, dass Angst vor dem Pferd oftmals nicht unbegründet ist. Zum Teil aus Erfahrung, zum Teil als Schutzmechanismus, weil man nicht weiss, was auf einen zukommt. Und genau hier setzt das Parelli-Programm an, denn Wissen gibt Sicherheit.
Bodenarbeit oder Reiten – ändert sich im Parelli-Programm etwas vom Prinzip her?
Nein, es ändert sich überhaupt nichts. Bodenarbeit ist die Vorbereitung fürs Aufsitzen. Schliesslich steht über allem der Leitsatz: Es geht um Partnerschaft.
Mit «Flüstern» hat die Parelli-Methode nichts zu tun. Sie geben klare Zeichen. Haben Sie eine treffendere Definition?
Ich verstehe mich mehr als Versteher oder Zuhörer. Ich versuche die Gedanken des Pferdes zu erraten. Was hat es im Sinn, wie kann ich seine Bedürfnisse befriedigen? Letztlich geht es um Psychologie, damit ich die Abläufe genau verstehen lerne.
Belohnung über Futter als Motivation ist bei der Parelli-Methode nicht vorgesehen. Was ist der Grund dafür?
Die Parelli-Methode nennt für das Pferd die vier Grundbedürfnisse Sicherheit, Komfort, Sozialverhalten und Futter. Fressen steht damit erst an vierter Stelle. Die Verabreichung von Futter als Belohnung ist deshalb oft als Bestechung anzusehen. Wir allerdings versuchen, dass das Pferd den Sinn hinter einer Aufgabe erkennt und die Leistung nicht über Bestechung erbringt. Wir wollen eine Beziehung aufbauen und nicht als Futterautomat gesehen werden, an welchem im Extremfall ein Suchttier seine Bedürfnisse befriedigt.
Ist Pferdeverständnis systemabhängig oder basiert es auf menschlichem Einfühlungsvermögen?
Systemabhängig ganz sicher nicht. Bei Parelli stützen wir uns auf die TSTL-Formel ab. T heisst so viel wie Talent, von dem wir mehr oder weniger mitbringen. S steht für Skill, also Fertigkeit und Wissen, das sich jeder aneignen kann. T steht für Try, wir müssen uns bemühen, etwas zu lernen. Und L heisst Luck und bedeutet Glück, wenn die Vorbereitung und die entsprechende Gelegenheit zusammenkommen und wir in unserem Tun erfolgreich sind.
Und was wünschen Sie sich für das Pferd für die Zukunft?
Dass die Leute die Augen aufmachen und sehen lernen, wie sich die Welt aus der Sicht des Pferdes präsentiert. Und dass wir Aufgaben kreieren, die für Mensch und Pferd stimmen und die gemeinsam erfolgreich bewältigt werden können, ohne dass die Bedürfnisse des Pferdes dabei auf der Strecke bleiben.
Mit seinen Kursen stiess Pat Parelli vor 25 Jahren eine neue Türe im Umgang mit Pferden auf. Auch wenn es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht viel mehr als ein Schnuppern an seiner Methode und eine beeindruckende Präsentation von Aufgaben war, wenn Pferde mit dem Parelli-Halfter am Kopf und am langen Seil den kleinsten Signalen mit dem Rüebli-Stock willig nachkamen. Auf eine Kommunikation dieser Art schienen viele gewartet zu haben. Fünf Jahre später kam es zur Gründung des Parelli-Instruktoren-Teams, das nach den Richtlinien ihres amerikanischen Mentors arbeitet und sein 20-jähriges Bestehen dieses Jahr am 10. und 11. Dezember in Fehraltorf mit einem grossen Jubiläumsanlass begehen wird. Dass die Parelli-Methode sich nicht nur auf Bodenarbeit beschränkt, sondern auch vom Sattel aus Erfolg im Umgang mit dem Pferd verspricht, zeigt beispielsweise der lizenzierte Parelli-Instruktor Walter Gegenschatz aus dem Appenzell, wenn er allein mit Halsriemen einen Springparcours absolviert. Mit Vorführungen dieser Art möchte das Parelli Team Schweiz nach den Worten von Kurs- und Eventorganisatorin Seraina Bertschinger auch vom Image der «Flüsterer» und «Seileschüttler» wegkommen.
Springen mit Halsriemen
Starker Applaus ist Walter Gegenschatz ebenso sicher wie ungläubiges Staunen, wenn er sein Pferd nur über einen Halsriemen lenkend in gleichmässigem Rhythmus über die Hindernisse führt. Und dabei heisst es doch, freiwillig würden Pferde keine Hindernisse überspringen. Den guten Kontakt zu Pferden und Ponys pflegt der Bauernsohn seit seiner Kindheit, als er mit elf Jahren ein Pony erhielt. «Vorkenntnisse hatte ich keine», blickt er heute lachend zurück, «ich ritt mit ihm im Wald herum und hatte viel Spass. Er war ein guter Lehrmeister.» Irgendwann genügte ihm der Feld-, Wald- und Wiesenstil nicht mehr, Gegenschatz wollte richtig reiten lernen und fand sein Glück in einem Westernstall. Nicht verwunderlich, dass er mit der Parelli-Methode in Kontakt kam, Buch und DVD kaufte und später auch auf Pat Parelli selber stiess. Er buchte einen Sechs-Wochen-Kurs in den USA, vier Jahre sind schliesslich an der Seite von Pat Parelli daraus geworden.
Nach seiner Rückkehr in die Schweiz war es für Walter Gegenschatz schnell klar: Der elterliche Bauernhof im Rechberg in Wald AR musste in einen Pferdeausbildungsbetrieb umgebaut werden. Es sollte ein Platz für die Ausbildung für Mensch und Pferd sein, der Stall aber auch ein Ort werden, wo Problempferde zu einer zweiten Chance kommen sollten. Denn als 5-Sterne-Instruktor und «Senior Horse Development Specialist» gehört der gelernte Landwirt zu Pat Parellis Topinstruktoren in Europa. Positiv zu erwähnen ist sicher auch, dass er sich reiterlich ständig weiterbildet, beispielsweise in der Ecole de Légèreté von Philippe Karl, und auch im Springsport unterwegs ist. Zum Springen erklärt Gegenschatz: «Wie weit komme ich hier, ohne meine natürlichen Prinzipien opfern zu müssen, wie weit kann ich gehen, ohne meine Einstellung verleugnen zu müssen?»
Die Zuhörer sind an einem Kurs schnell auf seiner Seite, wenn Walter Gegenschatz mit sprichwörtlichem Appenzeller-Witz Begriffe wie Natural Horsemanship zu erklären beginnt. Wer mit traditionellem Hippo-Wissen neu zum Parelli-Kreis stösst, wird das eine oder andere Mal erstaunt aufhorchen und sich fragen: Was gilt jetzt? Beispielsweise wenn es heisst «Mein Pferd muss nicht, darf aber!» oder «Der Mensch macht einen Vorschlag, das Pferd entscheidet dann, was es will!». Gut, wenn man sich schnell ans Motto des Kurses zurückerinnert, das «Information und Inspiration» lautet. Und schliesslich ist es eine Einführung in die Parelli-Methode, die nicht nur ihre eigenen Definitionen für spezielle Begriffe verwendet, sondern auch über ein genau festgelegtes Programm verfügt, das Schritt für Schritt zum Erfolg mit Pferden führen soll. Was anfänglich etwas verführerisch tönt, dass mit «7 Spielen am Boden» eine Kommunikation zum Pferd aufgebaut werden kann, erweist sich beim genauen Hinsehen ebenfalls als intensive Arbeit mit dem Pferd. Denn im Parelli-Programm basiert der Erfolg auf 4 Leveln: Grundkenntnisse, Vertrauen und Kontrolle, Gefühl und Timing sowie Verfeinerung. Danach folgt die Spezialisierung, beispielweise Springreiten. Wo weitere Besonderheiten der Parelli-Methode liegen, beantwortet Walter Gegenschatz in den folgenden Fragen.
Hat sich in der Methode in den vergangenen Jahren etwas geändert oder gelten noch die gleichen Grundsätze?
Im Grunde hat sich an den Parelli-Prinzipien nichts geändert. Es geht immer noch darum, dass der Mensch lernt wie Pferde denken und welche Bedürfnisse sie haben. Es ist eine Grundausbildung am Boden und im Sattel, und es ist keine eigene Reitart. Freilich lernt man immer wieder hinzu und lässt die neuen Erkenntnisse in das Programm einfliessen. So kann sich die Methode ganz logisch entwickeln.
Obwohl schon in den Parelli-Kursen vor 25 Jahren auch geritten wurde, verbindet man Parelli landläufig mit Bodenarbeit. Woher kommt das?
Wahrscheinlich kommt es daher, dass in der konventionellen Reiterei die Arbeit mit dem Pferd vom Boden aus weniger oder gar nicht betrieben wurde. Vielleicht wurde longiert oder ein Pferd von A nach B geführt, sonst aber ausschliesslich geritten. Parelli hingegen beginnt vom Boden aus und brachte eine Ergänzung respektive Alternative zum herkömmlichen Reiten. Die Arbeit vom Boden aus nimmt auch vielen Leuten eine anfänglich mögliche Angst, was fürs spätere Aufsitzen natürlich von Vorteil ist.
Sie sprechen von Angst. Ist Angst oft ein Thema in Ihren Kursen?
Das kommt schon vor. Über das Stufenprogramm des Parelli-Systems kann diesbezüglich gute Vorarbeit geleistet werden. Hier heisst es nie «Du musst jetzt aufsitzen!» Es kann geritten oder bei der Bodenarbeit geblieben werden. Zu beachten ist aber, dass Angst vor dem Pferd oftmals nicht unbegründet ist. Zum Teil aus Erfahrung, zum Teil als Schutzmechanismus, weil man nicht weiss, was auf einen zukommt. Und genau hier setzt das Parelli-Programm an, denn Wissen gibt Sicherheit.
Bodenarbeit oder Reiten – ändert sich im Parelli-Programm etwas vom Prinzip her?
Nein, es ändert sich überhaupt nichts. Bodenarbeit ist die Vorbereitung fürs Aufsitzen. Schliesslich steht über allem der Leitsatz: Es geht um Partnerschaft.
Mit «Flüstern» hat die Parelli-Methode nichts zu tun. Sie geben klare Zeichen. Haben Sie eine treffendere Definition?
Ich verstehe mich mehr als Versteher oder Zuhörer. Ich versuche die Gedanken des Pferdes zu erraten. Was hat es im Sinn, wie kann ich seine Bedürfnisse befriedigen? Letztlich geht es um Psychologie, damit ich die Abläufe genau verstehen lerne.
Belohnung über Futter als Motivation ist bei der Parelli-Methode nicht vorgesehen. Was ist der Grund dafür?
Die Parelli-Methode nennt für das Pferd die vier Grundbedürfnisse Sicherheit, Komfort, Sozialverhalten und Futter. Fressen steht damit erst an vierter Stelle. Die Verabreichung von Futter als Belohnung ist deshalb oft als Bestechung anzusehen. Wir allerdings versuchen, dass das Pferd den Sinn hinter einer Aufgabe erkennt und die Leistung nicht über Bestechung erbringt. Wir wollen eine Beziehung aufbauen und nicht als Futterautomat gesehen werden, an welchem im Extremfall ein Suchttier seine Bedürfnisse befriedigt.
Ist Pferdeverständnis systemabhängig oder basiert es auf menschlichem Einfühlungsvermögen?
Systemabhängig ganz sicher nicht. Bei Parelli stützen wir uns auf die TSTL-Formel ab. T heisst so viel wie Talent, von dem wir mehr oder weniger mitbringen. S steht für Skill, also Fertigkeit und Wissen, das sich jeder aneignen kann. T steht für Try, wir müssen uns bemühen, etwas zu lernen. Und L heisst Luck und bedeutet Glück, wenn die Vorbereitung und die entsprechende Gelegenheit zusammenkommen und wir in unserem Tun erfolgreich sind.
Und was wünschen Sie sich für das Pferd für die Zukunft?
Dass die Leute die Augen aufmachen und sehen lernen, wie sich die Welt aus der Sicht des Pferdes präsentiert. Und dass wir Aufgaben kreieren, die für Mensch und Pferd stimmen und die gemeinsam erfolgreich bewältigt werden können, ohne dass die Bedürfnisse des Pferdes dabei auf der Strecke bleiben.
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