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Zum ersten Mal sind die Pferdeberufe an den SwissSkills dabei. Die Hufschmiede machen bereits seit längerem mit. Die SwissSkills sind die Schweizermeisterschaften der Berufsfachleute. Ganz unterschiedlich sind die Ziele und Erwartungen sowie die Vorbereitungen der Teilnehmenden.
75 Berufsmeisterschaften werden an den SwissSkills vom 12. bis 16. September in Bern ausgetragen. 1100 junge Berufsleute werden um den Schweizermeistertitel kämpfen. Teilnahmeberechtigt sind Pferdefachpersonen, die im Sommer 2017 oder 2018 die Lehrabschlussprüfung mit dem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis abgeschlossen haben. Sie dürfen nicht älter als 25 Jahre sein. Auch die Hufschmiede sind vertreten. Die Siegerehrung erfolgt am Samstagabend mit einem Showteil. Auf die drei Bestklassierten wartet nicht nur viel Ruhm, schöne Preise stehen auch aus.
Sehen, wie gut man ist
Lorena Hunger aus Spiez hat die Lehre zur Pferdefachfrau Pferdepflege diesen Sommer abgeschlossen: «An meinem Beruf gefällt mir, dass ich selbstständig arbeiten kann, jedoch auch ein Team um mich habe. Der Umgang mit Kunden und Tieren kommt nicht zu kurz. Und ein Highlight ist das Reiten.» Nach der Schulzeit absolvierte sie ein Praktikum bei einer Familie mit Kindern und Pferden und fand eine tolle Lehrstelle.
An den SwissSkills wird sie ohne Erwartungen antreten: «Ich gehe, um zu sehen, wie gut ich bin. Zu hohe Erwartungen setzen einen nur unter Druck. Ich hoffe auf einen tollen Anlass, eine lehrreiche Erfahrung und eine gute Organisation.» Und da sie erst diesen Sommer abgeschlossen hat, ist sie noch nahe an der Materie: «Mit den verlangten Aufgaben habe ich täglich zu tun. Vor den SwissSkills gehe ich alle Arbeiten noch einmal durch.»
Hobby zum Beruf gemacht
Stefanie Lang aus Gelfingen wird mit dem Ziel an die SwissSkills fahren, zu den Besten zu gehören. Die Pferdefachfrau Klassische Reitweise meint: «Ich habe keine speziellen Erwartungen, bin aber sehr gespannt auf einen herausfordernden Anlass.» Stefanie ist mit Ponys und Pferden aufgewachsen und reitet von klein auf.  «Ich bin mit der Faszination Pferd gross geworden und habe mein Hobby zum Beruf gemacht.» Am Beruf gefällt ihr vor allem die partnerschaftliche Beziehung zwischen Pferd und Reiter. Für die SwissSkills will sie sich den Stoff der Lehrabschlussprüfung noch einmal genau vornehmen und alles mit der Lehrmeisterin besprechen.
Jeder ist ein Gewinner
«Ich habe mir einen Traum erfüllt und mein Hobby zum Beruf gemacht», erklärt  Romina Galfetti aus Wohlen. Ihr gefällt vor allem die abwechslungsreiche Arbeit als Pferdefachfrau Pferdepflege. «Auch die Möglichkeit, mit einem Tier zu einem Team zusammenzuwachsen und gemeinsam Erfolge zu feiern, gefällt mir. Trotzdem gehören auch Misserfolge und schwere Zeiten zum Beruf. Diese werden jedoch durch die vielen schönen Momente übertroffen.»
Romina bereitet sich momentan nicht nur auf die SwissSkills vor, sie hängt ein viertes Lehrjahr an, um noch den Abschluss in Klassischer Reitweise zu machen. Ohne Unterstützung geht das nicht: «Ich erhalte durch meinen Chef Michael Zürcher und weitere Personen im Betrieb viel Unterstützung. Auch im privaten Umfeld stehen alle hinter mir.» Die Vorbereitungen auf die SwissSkills baut sie in den Alltag ein. Romina möchte an den SwissSkills möglichst weit nach vorne: «Ich bin sehr ehrgeizig und gebe stets mein Bestes.» Ums Gewinnen geht es ihr dennoch nicht: «Ich freue mich auf die Erfahrungen, denn jede ist ein Gewinn für die eigene Zukunft.»
Man kann nur gewinnen
Neira Heim lebt in Frutigen und hat zuerst das Gymnasium absolviert: «Ich habe dann ein Zwischenjahr gemacht. Studieren kam nicht mehr infrage, ich hatte genug Schule gehabt.» Da sie gerne jeden Tag mit Pferden zu tun hat, entschied sie sich, Pferdefachfrau Klassische Reitweise zu lernen. «Die spezielle Faszination  an diesem Beruf ist die Zusammenarbeit mit einem Tier, das einen innert kürzester Zeit auch töten könnte.» Vor allem freut es sie, wenn Fortschritte zu sehen sind und wie wenig es zum Teil braucht, um eine Beziehung zwischen Pferd und Mensch aufzubauen.  Was sie an den SwissSkills erwartet, weiss sie noch nicht so genau, freut sich aber über neue Herausforderungen: «Man kann ja nichts verlieren, man kann nur gewinnen.» Das  Ziel ist klar: Neira möchte vorne mit dabei sein und wird ihr Bestes geben.
Nicht viel Zeit zum Üben
Samuel Aeschlimann hat diesen Sommer die Lehrabschlussprüfung zum Hufschmied erfolgreich bestanden – mit der besten praktischen Prüfung seines Jahrgangs. So hat er hohe Ziele für die SwissSkills: «Ich möchte möglichst weit vorne sein.» Zum Üben findet der 20-jährige Emmentaler aber wenig Zeit, da er in der RS ist: «Ich werde noch bei meinem Lehrmeister und bei zwei Hufschmieden trainieren, die an Wettkämpfe gehen.» Den Erfolg an der praktischen Prüfung schreibt er auch seinem Lehrmeister zu, der schon im Vorjahr mit einer Lehrtochter sehr erfolgreich war: «Peter Rindisbacher ist die Lehrlingsausbildung sehr wichtig. Er schaut, dass wir gut vorbereitet sind für die Prüfung und für später im Alltag als Hufschmied.»

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