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Auch der Pferdesportverband Nordwest fördert seine Nachwuchstalente kräftig. Dieses Jahr machen neun Jugendliche bei der Jupro mit und trainieren mit verschiedenen Ausbildern übers Jahr hinweg. Neben Reiten gehört auch Fitness zum Programm. 
Der Pferdesportverband Nordwest PNW wurde im Jahre 1988 als fünfter regionaler Pferdesportverband der Schweiz gegründet und zählt rund 2500 Mitglieder. Sein Gebiet erstreckt sich über beide Basel, die Gebiete Dorneck, Thierstein und Leimental im Kanton Solothurn sowie das zum Kanton Aargau gehörende Fricktal. Die Jupro (Juniorpromotion) bezweckt die Förderung von Nachwuchstalenten. «Wir haben jedes Jahr eine Sichtungsprüfung für junge Reiter», erklärt Stephanie Hofer, Verantwortliche für die Jupro. An der Sichtung ist ein Dressurprogramm zu absolvieren, Reiter mit Brevet können aus den Programmen von GA 02 bis GA 10 wählen, Reiter mit Lizenz ab GA 08 bis L.
Potenzial aufzeigen
Mitmachen können bei der Jupro Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. «Dieses Jahr machen neun mit, die Jüngste ist elf Jahre alt», so Stephanie Hofer. Die Sichtungsprüfung findet jeweils im November oder Dezember statt. «Hierfür laden wir einen externen Richter ein, der dann nach dem Ritt das Programm mit den Reitern bespricht.» Weiter schauen bei der Sichtung vier Trainer zu und richten ebenfalls. Jedoch bewerten sie nicht allein das Programm, sondern auch, wie geritten wird, wie das Zusammenspiel zwischen Reiter und Pferd harmoniert und wieviel Potenzial beim Kind und beim Pferd vorhanden sein könnte. Für die Aufnahme ins Jupro braucht es einen Notendurchschnitt von 5. Für Stephanie Hofer ist das vertretbar: «Viele getrauen sich nicht, sich für die Sichtung anzumelden, weil sie vor dem Dressurprogramm Angst haben. Aber man muss daran denken, es ist eine Sichtung für die Juniorenförderung und nicht fürs Kader. Daher würden wir uns wünschen, dass sich jeweils mehr wagen würden, an der Sichtung teilzunehmen.» Ein Dressurprogramm haben auch die Springreiter zu zeigen. Ein niedrigeres Programm sollte schliesslich auch für einen Springreiter kein Problem darstellen.
Weekends und ein Lager
Bei der Jupro arbeiten die jungen Reiter mit verschiedenen Trainern zusammen. Auf der Homepage schreibt der Verband: «Die Juniorenförderung des PNW soll unter den Anforderungen von Jugend und Sport durchgeführt werden. Dafür sind Trainer mit der J+S-Experten-Ausbildung ein Muss. Die Vertiefung der Grundausbildung der Reiter und Pferde wurde als Hauptziel definiert. Wir möchten die Jugendlichen weiterbringen, ihnen zeigen, was möglich ist, und sie allenfalls aufs Kader vorbereiten.»
Die Trainings finden jeweils von März bis Juli statt an fünf Wochenenden auf dem Schänzli in Basel. «Wir machen jeweils Einzeldressur und Sitztrainings», so Stephanie Hofer. Aber auch das Springen darf nicht zu kurz kommen. Daneben gibt es pro Jahr drei Theorielektionen und die Teilnehmer gehen drei Mal zusammen ins Fitnessstudio: «Wir wollen ihnen zeigen, was man neben dem Reiten auch noch machen kann.» Der Höhepunkt ist das Abschlussweekend im NPZ Bern. Während drei Tagen werden Dressur, Springen, Voltige und im Paddock Geländehindernisse trainiert. Auch ein Besuch im Fitnessstudio und die Theorie gehören dazu.
Kein Ersatz des Heimtrainers
«Unser Ziel ist es nicht, die Heimtrainer zu ersetzen», betont Stephanie Hofer. Vielmehr soll das Jupro die Reiter-Pferd-Paare von der Stufe Grundausbildung in Richtung L-Niveau begleiten. Und auch das Paar Reiter und Pferd soll gestärkt werden. Die Anzahl Teilnehmer im Programm ist tendenziell steigend. Die 15 Trainings pro Jahr und das Abschlussweekend zusammen kosten die Teilnehmer 750 Franken. Neben dem reiterlichen Fortschritt im Programm lernen die Jugendlichen auch Gleichgesinnte kennen und finden neue Freunde.

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