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Nichts hat in Bülach gefehlt, um aus dem Tag der Jugend ein frohes Reiterfest zu machen: Schönstes Herbstwetter begleitete den Nachwuchs aus den erstmals komplett vertretenen Regionalverbänden der Schweiz. 
Auch wenn der Final der Regionalverbände nicht als Schweizermeisterschaft anerkannt ist, der Nachwuchstag der Schweizer Dressurjugend läuft wie ein grosses Championat ab. Auf dem Vorbereitungsplatz werden über den Kopfhörer im Ohr genauso die letzten Tipps und Anweisungen befolgt und die jungen Reiterinnen und Reiter präsentieren sich mit ihren Pferden und Ponys nicht weniger sorgfältig herausgeputzt. Dass OK-Präsidentin Stefanie Hunziker und ihr Team stolz darauf waren, auf dem neu erstellten Sandplatz im Neukirchhof Bülach die zweite Austragung des Finals durchzuführen, war auch rundum festzustellen und wurde von Teilnehmern, Zuschauern und Offiziellen zu Recht gelobt. Und dass dieses Jahr nun erstmals alle Regionalverbände in den vier Finalprüfungen vertreten waren, bestätigt den eingeschlagenen Weg.
Auf dem neu erstellten Sandplatz der Pferdesportanlage Neukirchhof fanden die jungen Reiterinnen und Reiter mit ihrer Entourage zudem beste Bedingungen vor. Mit 48 Anlässen ist der Kavallerieverein Bülach dieses Jahr zwar stark gefordert, auf einen mehr oder weniger sei es aber nicht mehr angekommen, liess Vereinspräsident Urs Truttmann zum Tag der Jugend vernehmen. Dass sich parallel zwei Prüfungen gleichzeitig verfolgen liessen, machte einen Besuch besonders wertvoll und vermittelte einen nachhaltigen Eindruck vom reiterlichen Niveau des Dressurnachwuchses aus den Regionalverbänden. Und der war ausgezeichnet, konnten sich doch Ponys und Freiberger genauso wie Warmblüter auf den vorderen Rängen platzieren – zu beurteilen war schliesslich das Können im Sattel.
Von klein an im Sattel
In der Führzügelklasse holte sich Alessia Jeker mit Das Rotkäppchen den Sieg vor Maxim Merholz und Iosefina Vontobel. Weil Alessias Mutter schon lange reitet, begann die achtjährige Alessia auch damit: «Ich bin eigentlich schon im Bauch von meiner Mami geritten. Als ich etwa drei war, durfte ich auf meinem Lieblingspferd Opla reiten lernen. Er ist nun leider im Pferdehimmel.» Das siebenjährige Rotkäppchen ist bei Alessia meist ganz lieb: «Bei Mami kann sie auch mal frech sein. Sie ist seit knapp zwei Jahren bei uns.» Am wichtigsten sind für Alessia die Freude und der Spass beim Reiten: «Ich mache alles Mögliche mit Käppi, gehe ins Gelände und mache Geschicklichkeit oder auch mal einen kleinen Sprung. Käppi und ich lieben Abwechslung und Mami hilft mir dabei.» Später möchte Alessia auch mal ein Springturnier reiten. «Oder Olympiasiegerin werden», gesteht sie schmunzelnd.
Bei der Einsteigerdressur überzeugte Anna Natter mit Lys de Fleur vor Lena Ryf und Stefanie Thürkauf. «Ich reite schon, seit ich laufen kann, denn ich bin mit Pferden aufgewachsen. Meine Mutter hat mich auch als Baby immer zum Reiten mitgenommen. Mit sieben bin ich dann schon die ersten Turniere gegangen», erzählt Anna Natter. Das Besondere an ihrem Pferd sei ihr offenes Herz, sie kuschle gerne. Dabei kennen sich die beiden erst seit Mai 2019. «Mein Erfolgsrezept ist, kurzfristig und spontan trainieren und nicht starr wöchentlich in fixen Stunden. Zum Erfolg beigetragen hat auch meine tolle Reitlehrerin Monika Schoch.» Anna Natter möchte demnächst zu den Newcomern kommen und im nächsten Frühling ihr erstes B1 in Frauenfeld bestreiten.
Auf den Zehntel gleich
Der Sieg in der Dressurprüfung ging an Livia Schweizer mit World Lady vor Sarah Demmler und Amélie Wickli. «Ich kenne mein Pony schon, seit ich drei Jahre alt bin, also schon neun Jahre. Mit vier Jahren habe ich angefangen zu reiten, weil meine Tante Susanne Kurmann viele Pferde und Ponys hat», erklärt Livia. «Das Besondere an meinem Pony ist, dass sie immer frisst und dadurch auch ein wenig dick ist», meint sie schmunzelnd. Das Erfolgsrezept des Paares: viel Abwechslung im Trainingsprogramm wie Longieren und Ausreiten oder Reiten auf der Galoppbahn oder im Viereck und natürlich Dressurstunden. Zudem lebt World Lady in einer Gruppe mit 24 Stunden Weidegang. «Mein Ziel für die Zukunft sind gute Klassierungen in GA-Prüfungen.»
Den einfachen Reitwettbewerb entschied Mirjam Bachmann mit Unlimited’s Jazz für sich. Hinter ihr klassierten sich Laura Bachmann und Sara Risi.
Zusammenarbeit verbessern
Die Zusammenarbeit mit dem Pferd respektive dem Pony und sich laufend zu verbessern, fasziniert Mirjam Bachmann am Reitsport sehr. «Ich hatte während des Rittes ein sehr gutes Gefühl», schildert Mirjam Bachmann ihr Programm. Ihr Erfolgsrezept ist, ihrem Reitlehrer Markus Graf stets gut zuzuhören und dennoch gleichzeitig eigene Gedanken einzubauen. «Ich bin Markus sehr dankbar, er unterstützt mich sehr.» Das Pony durfte sie für den Tag der Jugend ausleihen. Und das Paar harmonierte und holte sich denn auch den Sieg. «Es ist immer ein grosses Erlebnis, beim Tag der Jugend mitzureiten. Ein grosses Dankeschön an die Veranstalter!»

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