Sie galt in Genf als die Königin im Viereck, die es zu schlagen gilt. Und das ist am CHI Genf nun tatsächlich auch passiert: Isabell Werth hat ihre Krone abgeben müssen. Die Nummer 1 der Weltrangliste musste sich mit Emilio gleich zweimal hinter ihrer Landsfrau Jessica von Bredow-Werndl mit Platz zwei begnügen. Im Grand Prix kam von Bredow-Werndl mit Béatrice Bürchler-Kellers TSF Dalera BB auf 79,217%, in der Musikkür ging es dann ganz knapp aus: Mit 84,075% wurde von Bredow/Dalera BB benotet, Werth und Emilio mit 83,9%. Beste Schweizerin war in der Kür Birgit Wintzek Pläge/Robinvale (74,695) vor Antonella Joannou/Dandy de la Roche CH (73,425) und Anna-Mengia Aerne-Caliezi/Raffaelo va Bene (71,99). Im GP kam Joannou auf Platz 5 vor Anna-Mengia Aerne-Caliezi.
Nicht weniger erfolgreich lief es für Benjamin Werndl, den Bruder von Jessica von Bredow-Werndl in Salzburg. In der Weltcup-Dressur war Werndl mit seinem 14-jährigen Westfalen Daily Mirror (Damon Hill x Florestan) eine sehr gute Runde gelungen, die mit 74,783% den Sieg in der Weltcup-Qualifikation eintrug.
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