Nach dem dritten und letzten Renntag mit einem Wettumsatz von gut 85’000 Franken zieht er Rennverein Zürich für das Jahr 2019 eine positive Schlussbilanz. Reto Vanoli, OK-Präsident und Vorstandsmitglied des Rennvereins Zürich, fasst zusammen: «An allen drei Renntagen durften wir hochstehenden Sport erleben. Wir haben unsere Ziele mehrheitlich erreicht, was uns zuversichtlich stimmt. Und die vielen Rückmeldungen motivieren uns für die nächste Saison. Ohne unser hervorragend eingespieltes Team wäre es schlichtweg nicht möglich, so erfolgreiche Renntage zu organisieren.»
Auch Anton Kräuliger, Präsident des Rennvereins Zürich, freut sich schon auf die Saison 2020: «Das ganze Team ist motiviert, über den Winter hart zu arbeiten, damit auch im nächsten Jahr mindestens drei tolle Renntage im Horse Park Zürich-Dielsdorf stattfinden können. Wir bemühen uns sicher, noch einen vierten Renntag auf die Beine zu stellen. An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen Sponsoren und Partnern für ihr grossartiges Engagement. Wer die vielen Zuschauer gesehen und die Stimmung bei uns auf der Rennbahn erlebt hat, erkennt die Faszination und die Werbewirkung des Pferderennsports!»
Mit dem «Grand Prix Land Rover – Jockey Club» stand am Sonntag auch das mit 100’000 Franken in der Schweiz höchstdotierte Flachrennen auf Gras auf dem Programm. Gewonnen wurde es von dem aus der Nähe von Paris angereiste Hengst Stellar Mass, der im Besitze der Familie Steinmann steht. Der 15:1-Aussenseiter erkämpfte sich gegen den in Avenches trainierten Vorjahressieger Malkoboy den Sieg im 44. «Grand Prix Land Rover – Jockey Club». Das zweitwichtigste Rennen des Tages, das St. Leger, gewann nicht der Derby-Sieger Aquilino, sondern die Aussenseiterin Vernasca aus dem Stall des Gestüts Söhrenhof, die ebenfalls vom Franzosen Eddy Hardouin zum Sieg geritten wurde; trainiert wird sie von Claudia Erni.
Zu verabschieden gab es in Dielsdorf den Publikumsliebling Filou. Sechs Mal hatte er hier gewinnen können. Bei seinem letzten Rennen belegte der von Philipp Schärer für Ruedi und Maya Günthardt trainierte Neunjährige in seinem 50. Rennen den zweiten Platz. Möglich, dass Filou noch das eine oder andere Rennen bestreitet. Doch ganz sicher nicht mehr in Dielsdorf.
Jeden Donnerstagabend erhalten Newsletter-Abonnentinnen und -Abonnenten
ausgewählte Artikel sowie die nächsten Veranstaltungen bequem per E-Mail geliefert.