6,69 Punkte aus dem abschliessenden Hindernisfahren waren auch für den bis dahin am CHIO Aachen führenden Boyd Exell bei den Vierspännern, um die aus Dressur und Gelände souverän herausgefahrene Spitzenposition behalten zu können. Der Holländer Ijsbrand Chardon dagegen blieb als einziger im Feld der 24 Gespanne zwischen den Kegeln fehlerlos und baute damit auch den Sieg in der Mannschaftswertung aus. Deutschland kam auf Platz zwei vor Belgien und Frankreich. Nur zu zweit als Mannschaft gab es für Jérôme Voutaz und Martin Wagner keine Streichresultate, so dass die Schweiz auf dem 7. und letzten Platz rangiert wurde. Im Einzelklassement musste sich Voutaz mit dem 14. Platz begnügen, nachdem er sich im Hindernisfahren noch 21,21 Punkte notieren lassen musste. Kein Glück in der letzten Teilprüfung hatte auch Martin Wagner: 50,43 Punkte resultierten für ihn, im Gesamtklassement belegte er den 23. Schlussrang.
Nach den ersten beiden Teilprüfungen des Aachener Vielseitigkeitsnationenpreises sah alles noch nach einem Erfolg auf ganzer Linie für Deutschland aus. Doch das Gelände brachte einige Überraschungen mit sich. Vor dem Gelände lag die Deutsche Julia Krajewski mit ihren beiden Pferden an der Spitze der Einzelwertung und das Team in Führung im Nationenpreis. Doch die deutschen ReiterInnen hatten kein Glück, die Mannschaft endete auf Rang fünf. Die Nationenpreiswertung ging an das Team Neuseeland vor den Mannschaften aus Frankreich und Schweden. Die Einzelwertung gewann Julia Krajewski mit Chpimunk vor Chris Burton und Quality Purdey und Tim Price und Cekatinka wurden Dritte.
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