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Während sich in Tryon Delegationsleiterin Evelyne Niklaus über einen «wunderbaren Abschluss» der fast zwei Wochen dauernden Weltpferdespiele freute und mit dem Beladen des Materialcontainers beschäftigt war, wurde den Springreitern und Voltigierern ein herzlicher Empfang auf dem Flughafen Zürich-Kloten bereitet. Martin Fuchs und Steve Guerdat sorgten mit Silber und Bronze im Einzelklassement Springen denn auch für das herausragende Ergebnis, Einzelmedaillen hatte es bisher schliesslich noch nie gegeben.
So endete nach der verpatzten Mannschaftsmedaille für die Schweizer Springreiter die WM versöhnlich. Und dass ausgerechnet diese beiden Herren nebeneinander auf dem Podest standen, war noch mehr besonders, wie Guerdat betonte: «Jeder weiss, dass ich der Sohn von Philippe Guerdat bin. Aber die Familie Fuchs ist für mich wie eine zweite Familie. Sie behandeln mich wie ihren dritten Sohn. Wir sprechen jeden Tag miteinander – es ist etwas ganz besonderes deswegen für mich.» Stolz machte ihn vor allem die Leistung seiner Stute Bianca. «Ich wollte ihr so sehr eine Medaille geben, denn sie hat es so verdient», erzählte der Olympiasieger von London. «Sie liebt Springen so sehr. Wenn sie einen Sprung sieht, zieht sie nicht nur hin und will drüber springen – sie fliegt gerade darüber. Ich kann das Gefühl nicht beschreiben. Es ist für mich eine Ehre, mein Leben mit einem Tier wie diesem zu teilen.»
Martin Fuchs, dem bereits die Tränen auf dem Podest in den Augen standen und dann noch mal, als sein Kumpel Steve Guerdat bei der Pressekonferenz so rührend über die Familie Fuchs sprach, war überglücklich: «Ich reite eins der besten Pferde der Welt – wie Simone Blum und Steve. Ich hatte die ganze Woche schon ein sehr gutes Gefühl. Und ich wusste, dass ich einen Zeitfehler haben kann, um noch vor Steve zu bleiben. So kam es dann auch. Dann habe ich mir den Ritt meines Freundes Max Kühner angeschaut, der leider Fehler machte – und dann kam Simone. Sie war wirklich meilenweit davon entfernt, nur eine Stange zu berühren und deswegen ist sie zurecht Weltmeisterin.»
Auf die Frage, ob sie einen Pferdewechsel vermisst hätten, der in der Normandie zum letzten Mal durchgeführt worden war, gab Steve Guerdat lachend zu: «Tatsächlich – ja. Es wäre toll gewesen, mit diesen Pferden eine Runde zu gehen. Aber ich kann damit leben, dass es abgeschafft wurde. Es geht immerhin um die Partnerschaft mit einem Pferd und deswegen ist es letztlich richtig, wie es jetzt ist.»

Gleich zwei Mal Silber brachten die Voltigierer aus North Carolina in die Schweiz. Auch wenn die Tränen anfänglich noch geflossen waren, weil so sehr mit Gold gerechnet worden war, in Kloten war bei der Ankunft nichts mehr zu sehen. Schliesslich war Equipenchefin Marlis Schmid mit dem Auftritt ihres Teams mehr als zufrieden: «Die Leistungen unserer Voltigierer waren grossartig und die Kulisse und Emotionen überwältigend. Der neu geschaffene Nations-Cup schweisste die gesamte Schweizer Delegation noch viel mehr zusammen und dies war ein unvergessliches, fast historisches Erlebnis». Und die Voltigierer können auch die Gewissheit haben, dass sie weiterhin die fleissigsten Medaillensammler sind – nicht weniger als acht sind es nun bis und mit 2018.

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