Am CSIO Schweiz in St. Gallen blieb der Sieg im Longines Grand Prix nicht wie in den vergangenen zwei Jahren in der Schweiz, sondern ging nach Deutschland: Hans-Dieter Dreher im Sattel von Cool and Easy blieb cool und ritt mit der schnellsten Zeit in der Finalrunde als Sieger vom Platz. Ein bisschen schweizerisch blieb der Sieg, gehört das Pferd doch Paul Bücheler aus Biessenhofen. Wie gewohnt griff der Deutsche mit seinem Holsteiner Wallach an, wählte die kürzesten Wege zwischen den Hindernissen und unterbot die Bestzeit der vor ihm gestarteten Amerikanerin Lucy Davis mit Baron um knapp zwei Zehntelsekunden und verwies sie auf den Ehrenplatz. Mit 47,61 Sekunden blieb Janika Sprunger mit Bonne Chance weniger als eine halbe Sekunde hinter dem Sieger und kam auf Platz drei. Insgesamt verzeichneten im von Gerard Lachat schön gestellten Parcours zehn Paare einen Blankoritt im ersten Umgang und holten sich damit die Berechtigung für die zweite Runde. Paul Estermann, der Sieger von 2014, klassierte sich mit Lord Pepsi hinter Greg Patrick Broderick auf Mhs Going Global als 5. Mit dieser guten Leistung und seinen Siegen und Klassierungen in den anderen Prüfungen wurde er als besten Reiter des Turniers ausgezeichnet. Der letztjährige Sieger Romain Duguet musste mit Quorida de Treho einen Abwurf hinnehmen, was ihm im Schlussklassement Rang 8 einbrachte.
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