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Die hochdotierte Turnierserie Global Champions League kann 2016 nun doch mit ihrem Teamwettbewerb beginnen. Das Brüsseler Berufungsgericht hat nämlich eine frühere Entscheidung der belgischen Wettbewerbsbehörde bestätigt, gegen die die FEI erfolglos Berufung eingelegt hatte. Die FEI sieht im neuen GCL-Teamwettbewerb eine finanziell attraktive Konkurrenz zu ihren Nationenpreisen und erkannte die neue Serie durch eine «Exklusivitätsklausel» im internationalen Turnierkalender nicht an. Mit der Klausel wollte der Weltverband den Reitern verbieten, sechs Monate vor einem FEI-Anlass an nicht bewilligten Prüfungen wie diesen teilzunehmen. Das Revisionsgericht in Brüssel argumentierte nun aber, dass die FEI nicht habe aufzeigen können, dass die einstweilige Verfügung dem Verband ersthaften und irreparablen Schaden zufügen würde. Das Gericht sagte ausserdem, die FEI habe seit über 80 Jahren ohne diese Klausel gewirkt, der Verband habe nicht beweisen können, warum diese nun unverzichtbar sei. 
Aufgrund dieses Entscheids können die Springreiter nun aussuchen, ob sie lieber in einem Nationenpreis an den Start gehen oder aber in einer der 15 GCL-Prüfungen, die jeweils an einem Freitag über die Bühne gehen. Lukrativer wird die GCL-Tour des Holländers Jan Tops, Team-Olympiasieger 1992, ganz gewiss sein, hat er doch Sponsoren aus Katar für seine Idee gewinnen können. Nicht weniger als 7,5 Mio. Euro Preisgeld ist im ersten Jahr ausgesetzt. An den Start gehen Equipen à vier ReiterInnen, die bereits in der Global Champions Tour antreten. Zusammengestellt werden die Equipen von finanzkräftigen Besitzern, die sie als Markenteams an den Start schicken. Für den Springsport dürfte der Entscheid weitreichende Konsequenzen haben. Vor allem für die FEI, die als Weltverband einerseits die Regeln für den Sport festlegt und anderseits als Organisator von kommerziellen Veranstaltungen auftritt.
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