Gleich zwei Titel gibt es für Steve Guerdat dieses Jahr zu verteidigen: Im schwedischen Göteborg ab morgen Mittwoch um den mit Albführen’s Paille 2015 in Los Angeles gewonnenen Longines Weltcup und im August in Rio de Janeiro um die im olympischen Einzelwettkampf der Springreiter in London vor vier Jahren gewonnene Goldmedaille. Ein Spaziergang wird es am 38. FEI Weltcup-Finale vom 23.–28. März in der Scandinavium Arena nicht werden. Aber das weiss Guerdat, denn schon zwei Mal war er knapp am Sieg vorbeigeritten und auf dem zweiten Platz gelandet: 2012 in s’Hertogenbosch und 2013 in Göteborg. In Siegform präsentierte sich über das vergangene Wochenende am Saut Hermès in Paris Romain Duguet, der zweite Schweizer Finalist in Göteborg. Mit seinen Glanzresultaten im Norden hatte er schon früh das Punktekonto für das Finale geäufnet. In nicht weniger als 15 Ligen weltweit wurden in den letzten Monaten die Qualifikationsprüfungen ausgetragen, 38 Finalisten werden am Start erwartet. Der Kreis der Favoriten ist gross, ganz sicher gehört der Deutsche Christian Ahlmann, Weltcupsieger 2011, zu ihnen, der mit seinem Sieg im GP von Basel gleich zu Beginn des Jahres seine Form unter Beweis stellte.
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