In ihrem 94. Lebensjahr ist Ursula Bruns, eine der grossen Pionierin der Freizeitreiterei, nach längerer Leidenszeit gestorben. Sie hatte sich nicht nur als Autorin von Pferdebüchern weltweit einen Namen geschaffen, sie setzte sich auch sehr früh für einen effektiven und pferdegerechten Reitunterricht für Erwachsene ein. Mit ihren Ideen war sie der Zeit weit voraus, hatte sie doch früh erkannt, dass sich immer mehr Reiterinnen und Reiter allein dem Erlebnis Pferd zuwenden wollen und nicht mehr den Wettkampf in den Mittelpunkt stellten. Um diese Methode einem immer grösseren Kreis anbieten zu können, schuf sie die Reitschule und das Testzentrum Reken in Westfalen, wo alles im Zusammenhang mit dem Freitzeitreiten getestet wurde. Mit dem Aufkommen der Freizeitreiterei setzte sie sich auch für neue Haltungsmethoden wie die Offenstallhaltung in der Gruppe ein. Filme wie «Die Mädels vom Immenhof» gehen auf Bücher von Ursula Bruns zurück. 1958 hatte sie die Zeitschrift «Pony-Post» ins Leben gerufen, später folgte «Freizeit im Sattel».
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