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Von Rennpferden wird Schnelligkeit erwartet, schnell vorwärtsgehen muss es dennoch nicht. Vielmehr baut Trainer Guy Raveneau das Selbstbewusstsein von Fiorentino auf. Mit dem Gefühl «Super – ich kann alles!» soll er nach dem Training in den Stall zurückkehren. 

Schön langsam vorwärts – aber doch immer schneller tönt eigentlich widersprüchlich. Der Leitspruch von Trainer Guy Raveneau ist es aber nicht! Mit «schön langsam vorwärts» ist nicht das Lerntempo gemeint, das Trainer Raveneau vorgibt. Nichts überstürzen, sachte jeden Tag etwas Neues, einen kleinen Schritt vorwärts, damit Fiorentino das Gefühl bekommt: «Super, ich kann alles, was man von mir verlangt. Trainer und Reiter sind zufrieden mit mir.» Schneller wird nur die Arbeit auf der Bahn: Aus dem leichten, gemütlichen Galop de Chasse wird ein Canter. Noch ist aber keine ganz schnelle Arbeit gefragt. Wenn wir aber bedenken, dass in Frankreich schon seit Ende März Rennen für Zweijährige stattfinden, sind alle aus der Stallgemeinschaft sehr froh, dass Fiorentino genügend Zeit für seine körperliche Entwicklung erhält. Denn seine Karriere auf der Rennbahn soll er möglichst lang geniessen können.
Fiorentino zeigt sich gelehrig
Am Samstag, 28. März 2015 besuchten 25 Mitglieder des Scala Racing Clubs vor der anschliessenden Generalversammlung das Training in Avenches und konnten beobachten, wie Fiorentino nach der Morgentoilette von seinem Reiter Tim Bürgin Zaumzeug, Satteldecken und Trainingssattel angelegt wurden. Seit dem letzten Trainingsbesuch hatte Fiorentino gelernt, sich ausserhalb des Stalls vor dem Dreitritt schön hinzustellen, damit der Reiter leicht aufsitzen kann. Zusammen mit Gabalden machte er sich auf die Aufwärmrunde zuerst im Schritt und später im Trab. Nach gut 20 Minuten nahm sie der Trainer auf der Trainingsbahn in Empfang und erteilte die Orders, wie weit und wie schnell gearbeitet werden sollte. An diesem Tag sollte Tim Bürgin mit Fiorentino nach einer Aufwärmrunde in einem gemütlichen Galop de Chasse ohne Führpferd 1600 Meter schneller gehen (zirka 60 Prozent eines Renngalopps).
Und da flog Fiorentino doch schon recht über die Trainingsbahn und zeigte, dass er Freude an der Sache hatte. Für ein junges Pferd bewegte sich Fiorentino sehr ausgeglichen und koordiniert – auch ohne Führpferd Gabalden. Sicher hätte er noch an Geschwindigkeit zulegen können, meinte sein Reiter nach dem Training. All diese Beobachtungen weckten unter den Anwesenden die Spannung und Hoffnung auf ein baldiges Renndebut – aber eben, in dieser Hinsicht hört Trainer Guy Raveneau sehr vorsichtig und behutsam auf den Schützling. Denn das Pferd «sagt» ihm, wann es für Rennen bereit ist …
Nach einigen Minuten Spazieren und Erholung unter den Augen der Scala-Mitglieder war die Trainingssession beendet und im Schritt ging es «auslaufenderweise» zurück in den Stall. Aber vorher durfte Fiorentino noch duschen. Was er früher eher verabscheut und sich lieber in eine Ecke verdrückt hatte, liess er jetzt schon viel gelassener über sich ergehen.
In der Box wartete das Frühstück auf ihn – und das war nun das Allerwichtigste für den verfressenen Fiorentino. «Oft frisst er seinen Trog so schnell und so sauber aus, dass ich nicht erkennen kann, ob er überhaupt etwas bekommen hat», erzählte Tim Bürgin. In dieser Hinsicht passt Fiorentino sehr gut in den Scala Racing Club.
Mit seinem frischen Trainingsauftritt überzeugte er seinen Fan/Scala Club – und wir sind gespannt, wie sich unser Jüngling weiter entwickelt. Vor allem weil happige Nenngelder für die grossen BBAG-Auktionsrennen vom August bis Oktober zu bezahlen waren – vergebens oder wird Fiorentino eine Chance haben?
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