Steve Guerdat muss nun doch nicht als einziger Schweizer an den Longines Weltcup-Final reisen, der vom 11. bis 15. April in Paris für Springen und Dressur stattfinden wird. Knapp hatte es für Paul Estermann in der Qualifikation nicht mehr gereicht, nun konnte er aber nachrutschen, weil ein vor ihm platzierter Reiter verzichtet hat. Wer in Paris um die Titel kämpfen wird, ist auf der von der Fédération Equestre Nationale (FEI) veröffentlichten endgültigen Liste der Reiter und Reiterinnen zu finden. Auf jeden Fall dabei beim Weltcup-Finale 2018 sind die Sieger aus dem letzten Jahr: McLain Ward (USA) trifft im Parcours auf 37 weitere Finalisten. Zu den 17 Finalisten in der Dressur zählt auch Titelverteidigerin Isabell Werth, die in Paris um den vierten Weltcup-Titel ihrer Karriere reiten wird. Schon 1992 gewann sie im Finale mit Fabienne, diesen Erfolg konnte sie 2007 mit Warum Nicht FRH und im vergangenen Jahr mit Olympia-Stute Weihegold wiederholen. Auf welches Pferd sie für das Finale setzen wird, lässt die 48-Jährige noch offen: «Momentan steht es 50:50. Emilio ging in Amsterdam grossartig und ich bereite meine beiden Pferde genau gleich vor. Welches Pferd ich dann letztendlich reiten werde, muss ich erst am 9. April angeben.»
Gibt es im Viereck mit Isabell Werth eine klare Favoritin, ist die Ausgangslage im Parcours offen. Titelverteidiger McLain War sagt denn auch: «Jeder der 25 besten Reiter im Finale kann den Titel gewinnen.» Und damit hat er sicher recht.
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