An der Online-Umfrage nahmen 3254 Personen teil, die mehrheitlich selber im Sport aktiv sind, von regionalen bis internationalem Niveau, Pferdebesitzer, Trainer und Richter. 91 Prozent der Teilnehmer waren weiblich. 85 Prozent gaben an, sich auf Turnieren besonders gerne die Kür anzuschauen, gefolgt vom Grand Prix (80 Prozent).
Sowohl Fernseh-Zuschauer als auch diejenigen, die Dressurprüfungen live vor Ort mitverfolgten, hoben einige Problembereich der Dressur hervor, allen voran die Richterei. Mehr als die Hälfte der Zuschauer stören sich an der Subjektivität des Richtens, gefolgt von mangelnder Transparenz und schwer nachvollziehbaren Richterentscheidungen.
Auf die Frage, was sie künftig gerne ändern würden, wünschte sich die Mehrheit der Befragten mehr TV-Übertragungen, gefolgt von einem transparenterem Richtsystem, eine sichtbare Notenvergabe in Echtzeit und weniger Uneinigkeit zwischen den Richtern.
IDRC-Präsident Kyra Kyrklund sagte: „Ein Richtsystem zu entwickeln, das akkurat, transparent und für jeden einfach zu verstehen ist, der sich für den Sport interessiert, ist einer der wichtigsten Aspekte für die Zukunft der Dressur geworden.”
Und der Generalsekretär des IDRC, Wayne Channon, ergänzte: “Reiter, Trainer, Offizielle und die Öffentlichkeit brauchen die Gewissheit, dass die beste Reiter-/Pferd-Kombination gewonnen hat und vor allem, warum sie gewonnen hat. Es geht hier um Transparenz – es wird Zeit, dass wir dazu übergehen, die Richternoten auf allen wichtigen Turnieren in Echtzeit zu zeigen. Wir müssen einen „Code of Points“ einführen und bis das soweit ist, sollen wir die abweichenden Noten für die einzelnen Lektionen sowohl nach oben als auch nach unten wegfallen lassen.”
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