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In der ersten Runde des Nationenspringens bei den Weltreiterspielen haben sich die Schweizer nicht von der Spitze verdrängen lassen und sich drei Mal unter den Top Ten eingereiht: Nach zwei Prüfungen führt die Mannschaft noch immer mit 11,64 Punkten vor den USA mit 12,59 Punkten und Deutschland, das sich mit 18.09 Punkten auf den dritten Platz vorgearbeitet hat. In der Einzelwertung hat Lorenzo des Luca (ITA) mit der zehnjährigen BWP Stute Irenice Horta v. Vigo d’Arsouilles/Diamant de Semilly die Führung übernommen mit 1,19 Punkten vor dem US-Amerikaner McLain Ward mit der elfjährigen Stute Clinta v. Clinton und dem Europameister Peder Fredricson mit H&M Christian K.
Wie am Vortag im Jagdspringen lieferte Werner Muff mit Daimler (67., 18,10) als Startreiter wieder das Streichresultat. Sein Kommentar zu seinem Ritt: «So viele Vorwürfe kann ich mir nicht machen. Nach der Triple-Bare hatte ich ihn eigentlich schön mit fünf Galoppsprüngen auf den Beinen, aber er war einfach irritiert von dem, was da stand. Aber wir wussten vorher, dass es kein Zuckerschlecken wird. Am Mittwoch war ich sehr unzufrieden mit mir, aber heute habe ich nicht so viel falsch gemacht mit den 12 Punkten.»
Den Grundstein zum Erfolg legte dann als zweite Reiterin Janika Sprunger (6., 2,96), musste nur einen Punkt für Zeitüberschreitung hinnehmen und sorgte damit für das beste Ergbnis. «Dass es heute zu so vielen Fehlern kommt, ist den Umständen geschuldet, den Temperaturen, man schwitzt unglaublich und es ist ganz schwierig, sich bis zum Ende zu konzentrieren. Das ist total anstrengend. Bacardi hat aber mitgemacht bis zum letzten Sprung. Auf der letzten Linie habe ich gemerkt, dass mir die Zeit wegläuft, aber da konnte ich nichts mehr rausholen.»
Martin Fuchs (10., 4,68) sah man schon mit einer Nullrunde am Ziel. Doch am zweitletzten Hindernis, dem Aussprung aus der Zweifachen, passierte der Fehler: «Der Oxer wurde einfach zu weit. Im Nachhinein würde ich die Schlusslinie ruhiger und lockerer reiten. Es ist ärgerlich – mit einer Nullrunde hätten wir einen guten Vorsprung gehabt. Ich hoffe, dass der Fehler nicht entscheidend ist. Der Parcours war sehr schwer mit sehr breiten Opern. Ich weiss nicht, was sie noch die nächsten Tage hier bauen wollen.»
Seine Führung im Zwischenklasssement büsste Steve Guerdat (8., 4) an einem Hindernis ein, das sonst kaum zu Problemen führte: «Vier Punkte sind vier Punkte – egal wo. Das sind vier Punkte zu viel. Aber es ist noch ein langer Weg. Den Kurs fand ich insgesamt ein bisschen zu lang. Für mich machte es keinen Sinn, 14 Hindernisse hinzustellen. Aber der Parcours war toll gebaut. Ich hätte ehrlich gesagt mehr Nullen erwartet. Ich glaube, der Parcoursbauer war selbst überrascht.»
Lorenzo de Luca, der neue Leader, kam nicht mehr aus dem Lachen heraus: «Irenice Horta ist ein einer grossartigen Form. Gestern waren wir enorm unter Druck, aber sie hat so einen tollen Geist. Wenn man weiss, dass man ein Pferd hat, das null gehen kann, ist das ein gutes Gefühl.» Erst das fünfte Turnier bestreitet der Italiener in Tryon mit der Stute, die zuvor von Zoe Conter geritten wurde. In Aachen gehörte das Paar zum Nationenpreisteam, in Dublin wurden sie bereits Dritte im Großen Preis. «Auch in Dublin hatte Alan Wade gebaut, deswegen hatte ich ein gutes Gefühl, als ich hierher kam», lachte der Reiter. Zwischen Dublin und der WM sprang de Luca nur zwei 1,30 Meter-Springen mit der BWP Stute. «Ich mache das immer so, damit die Pferde im Kopf und Körper frisch bleiben. Aber ich weiss auch, dass wir erst Halbzeit haben."
McLain Ward war nicht weniger begeistert von Clinta: «Sie hat sich heute noch stärker angefühlt. Am Ende war es wirklich schwierig, sie ist die Tiple-Bare so gross gesprungen, aber sie hat nicht aufgegeben. Das ist auch der Grund, warum ich mich für sie entschieden habe: Ich wusste, dass sie unter Druck gehen kann und sie war bereit.» Der Europameister aus Schweden, Peder Fredricson, wusste nach dem Parcours, dass er sich schwerer reiten als abgehen liess: «Ehrlich gesagt habe ich mehr Nuller erwartet.»
Der letzte deutsche Reiter, Marcus Ehning, nach dem ersten Tag auf Rang vier, fiel mit zwei Fehlern auf der Schlusslinie deutlich zurück auf Position 23. Ein Fehler am Einsprung der Zweifachen – ein Fehler am Schlusssprung. Dem Parcoursbauer zollte er dennoch viel Lob: «Das war unglaublich gut gebaut, gestern und heute. Die letzte Linie war sehr delikat, extrem spannend. 20 Nuller wären ja auch langweilig. So musste jeder bis zum Letzten zittern. Die vielen Fehler sind auch nicht auf die Hitze zu schieben, sondern die Linie war einfach sehr technisch, die musste man beherrschen.»

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