Das Kompetenzzentrum Veterinärdienst und Armeetiere im Sand-Schönbühl BE musste wiederum eine Zwangsversteigerung aus Tierschutzgründen vornehmen. Waren es vor eineinhalb Jahren im Fall Hefenhofen fast 100 Pferde und Ponys gewesen, ging es am Dienstag nur um elf vom Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen des Kanton Freiburgs beschlagnahmte Haflingerpferde. Um alle Tiere an Mann und Frau zu bringen, berichtet der «Schweizer Bauer», wurden zwei Versteigerungsdurchgänge durchgeführt. Der Durchschnittspreis lag bei 813 Franken, wobei der Höchstpreis 1100 und der Tiefstpreis 675 Franken betrug. «Ich bin froh, dass die Pferde nicht nur zum Metzgpreis verkauft wurden», sagt Grégoire Seitert, Amtsvorsteher und Kantonstierarzt Freiburg. Unter den versteigerten Tieren befanden sich neben Zuchtstuten und Wallachen auch drei Zuchthengste und vier Fohlen von diesem Jahr. Die Beschlagnahmung und anschliessende Versteigerung fand aufgrund wiederholt beanstandeter Tierschutzmängel statt.
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