Schon im ersten Teil des Lambertz Nationenpreises beim CHIO Aachen 2016 hatte sich angedeutet, dass die deutschen Dressurreiter dieses Jahr kaum zu schlagen sein würden. Im MEGGLE-Preis, dem zweiten Teil, der aus Grand Prix und Grand Prix Special bestand, bestätigten sie ihre Dominanz beim diesjährigen Weltfest des Pferdesports eindrucksvoll. Mit 492,598 Punkten setzten sich Kristina Bröring-Sprehe auf Desperados, Sönke Rothenberger mit Cosmo, Dorothee Schneider auf Showtime und Isabell Werth mit Weihegold OLD ganz klar gegen die Mannschaft der USA durch, die auf 437,139 Punkte kam. Platz drei ging nach Dänemark (214,242). Die in Aachen als Einzelreiterin startende Schweizerin Marcella Krinke Susmelj platzierte sich mit Smeyers Molberg im elften Rang.
Im Anschluss an den Lambertz-Nationenpreis hat Deutschlands Equipenchef Klaus Roeser bekannt gegeben, dass die vier CHIO-Reiter Deutschland auch bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro vertreten werden. Als Reservist reist Hubertus Schmidt mit Imperio mit, der am Mittwoch den CDI-Grand Prix um den HAVENS Pferdefutter-Preis für sich entschieden hatte.
Nicht zu schlagen war der Australier Boyd Exell mit seinem Vierspänner im Gelände – 0 Fehler und 111,87 Sekunden, fast 3 Sekunden schneller als der Niederländer Kos de Ronde. Das beste Resultat der Schweizer lieferte Jérôme Voutaz auf Platz zwölf, Werner Ulrich belegte den 22., Martin Wagner den 24. Rang.
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