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Gold war den deutschen Dressurreitern schon nach dem dritten Ritt quasi nicht mehr zu nehmen – aber Isabell Werth und Bella Rose setzten das I-Tüpfelchen auf die Goldmedaille. Die Westfalen Stute v. Bellisimo liess sich von der Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit nicht beeindrucken, zeigte Piaffen und Passagen vom Allerfeinsten, Traversalen, die nicht perfekter sein könnten und harmonierte mit ihrer Reiterin in brillianter Art: 84,829 Prozent waren der verdiente Lohn. Isabell Werth liefen die Tränen… bei der Grussaufstellung zum Schluss, im Fernsehen, in der Mixed Zone, in der Siegerehrung – selbst noch bei der Pressekonferenz eine ganze Zeit später. Wenn es um Bella Rose geht, wird Werth besonders emotional. «Das war die richtige Antwort auf die Frage, warum ich Bella Rose hierher bringe», so die Reiterin. «Wenn man weiss, was in diesem Pferd steckt, ist die Antwort klar gewesen. Das war eine Sternstunde.»
Mit 242,950 Prozenten war der Sieg klar vor den USA, die mit Goldambitionen angetreten waren, aber nicht die Bestleistungen abrufen konnten. Für sie gab es Silber mit 233,136 Prozent vor Grossbritannien mit 229,628 Prozent. Doch die USA gaben sich als faire Verlierer. Equipechef Robert Dover, der nach diesem Championat seinen Posten abgeben wird, erklärte: «Die Deutschen waren unglaublich. Aber es ist toll – durch diesen Wettkampf werden wir immer besser.» Und auch die Briten freuten sich über ihre Mannschaftsmedaille. Carl Hester, der mit Hawtins Delicato ebenso ein neues Pferd präsentierte wie Charlotte Dujardin mit Mount St John Freestyle, verdeutlichte: «Die letzten sechs, sieben Jahre hatten wir Valegro. Das war das Beste, was unserem Land passieren konnte. Aber wir haben gezeigt dass wir auch neue Pferde herausbringen und Medaillen gewinnen können.»
In der Einzelentscheidung wird es morgen im Special spannend. Laura Graves will dann wieder mit Verdades angreifen. Sie wurde hinter Werth Zweite mit 81,537 Prozent, Sönke Rothenberger und Cosmo wurden am Ende Dritte. Überraschend: Patrik Kittel mit Well Done de la Roche CMF auf Rang vier vor Dujardin und Hester.

Ziel nicht erreicht, heisst es für die Schweizer Dressurequipe. Für «sportlich und realistisch» hatte Equipenchefin Geneviève Pfister Platz sieben und 204 Prozent in der Mannschaftswertung im Kavallo-Interview gehalten. 200.202 Prozent schauten heraus und ergaben Platz 13. Nur Japan und Brasilien lagen noch hinter den vier Schweizerinnen. Am besten bewertet wurde Antonella Joannou/Dandy de la Roche CH mit 68,820, Birigt Wintzek Pläge/Robinvale kam auf 67,842, Caroline Häcki/Rigoletto Royal CH auf 63,540; das Streichrsultat lieferte bei ihrer WM-Premiere Estelle Wettstein mit West Side Story und 62,019 Prozent.

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