Ob Pass oder Chip – beide Varianten haben das gleiche Ziel. Damit soll die Identifikation eines Pferdes, Ponys oder Esels schnell und unkompliziert und vor allem sicher vorgenommen werden können. Möglich ist es auf beide Arten, bei der Tierverkehrsdatenbank Identitas allerdings gehen die Bestrebungen in Richtung Chip und weg vom papierenen Pferdepass. Auch aus der Überlegung heraus, dass bei einem konsequenten Einsatz mit Chips den Benutzern viel mehr Daten über die Equiden zur Verfügung gestellt werden könnten als wie bis jetzt mit dem Pferdepass. Zudem ist Identitas seit 2015 auch passausstellende Organisation.
Pferdebesitzer sind dagegen
Der Pferdepass ist aber nach wie vor für viele Pferdebesitzer mehr als nur ein Identifikationspapier, wie unsere Monatsumfrage zum Ausdruck bringt. Gut zwei Drittel der Antworten sprechen sich für Beibehaltung des Pferdepasses aus. KAVALLO-Leser Hans Eggenberger aus Engelburg schreibt dazu: «Der Pferdepass ist ein Dokument und beinhaltet weit mehr Angaben als unser Personenpass, er ist unverzichtbar. Er gibt präzise sofort Antworten zu verschiedenen Fragen rund ums Pferd. Der Chip zur schnellen digitalen Identitätsüberprüfung kann seine Berechtigung haben. Selbstverständlich auch im Bereich des Pferdemanagements. Er ist aber wie alle elektronischen Teile nicht sicher und man hat noch wenig Erfahrung über Positionsverschiebungen im Pferdekörper.»
Vereine haben es in unserer Zeit recht schwierig, auch wenn der Schweizerische Verband für Pferdesport die Vereinsmitgliedschaft für die Teilnahme an einer SVPS-Veranstaltung zur Bedingung macht. Doch genügt das fürs Überleben? In unserer Monatsumfrage möchten wir erfahren, ob gute Vereinsarbeit besser ausgezeichnet werden soll.
Frage des Monats 12/18
Reiten lässt sich gut alleine, Veranstaltungen können aber nur mit vielen Helfern organisiert werden. Sollen Vereine beispielsweise durch Auszeichnungen gefördert werden?
– Ja
– Nein
Antworten bitte an:
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