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Ein Problem, das offenbar wenig berührt. Auf die Frage «Wie eng soll das Nasenband verschnallt sein?» wurde kaum geantwortet. Und dabei zeigt eine in Baden-Württemberg getätigte Untersuchung auf: Nasenbänder sind vielfach zu eng verschnallt, Tendenz steigend.  
Der Kopf des Pferdes weist viele direkt unter der Haut liegende Nerven auf, die empfindlich reagieren, wenn Zaumzeug oder Halfter darauf drücken. Und das kann an fast jeder Stelle passieren, wo Leder oder Schnallen auf dem Kopf liegen. In einem im KAVALLO veröffentlichten Beitrag schrieb Prof. Hans Geyer vor einem Jahr: «Zu eng verschnallte Halfter oder Reithalfter können durch den Druck auch schmerzhaft sein.» Wie das Nasenband auf einen korrekten Sitz zu messen ist, hält die Reitlehre klar fest: «Die Kontrolle der richtig verschnallten  Reithalfter erfolgt, indem zwei Finger zwischen Nasenrücken und Reithalfter Platz finden.» Wer seitlich misst, will an der Realität vorbeischauen. An auf Turnierplätzen im benachbarten Baden-Württemberg vorgenommenen Kontrollen hat sich den Tierärzten ein düsteres Bild gezeigt: Es wurde nämlich festgestellt, dass die Reithalfter sehr oft zu eng und die Backenstücke zu kurz geschnallt waren. Einige Reithalfter waren wegen exzessiv enger Verschnallung nur sehr schwer zu öffnen, nach Öffnen der Verschlussschnalle war in der Riemenlage sogar eine deutliche Kompression des Gewebes sichtbar. Der Zeitraum, in dem die Kontrollen erfolgten, erstreckte sich über 15 Jahre. Leider ging die Zahl von Beanstandungen im Lauf der Jahre nicht zurück, sondern kontinuierlich nach oben. Es schien, als ob die Reiterinnen und Reiter glaubten, mit Engerschnallen des Reithalfters könnten Ausbildungsfehler behoben werden. Immerhin wurde in den beim KAVALLO – wenn auch wenigen – eingegangenen Antworten zu 100 Prozent die korrekte Messmethode angekreuzt: zwei Finger zwischen Nasenrücken und Reithalfter.

Frage des Monats Oktober

Sind Importkontingente zum Schutz der einheimischen Pferdezucht noch gerechtfertigt?ja, nein oder teilweise
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