Es stand schon vor der zweiten Runde des Finalspringens des Longines Global Champions Tour Grand Prix von Doha fest: Rolf-Göran Bengtson ist erstmals der Gesamtsieger! Kein anderer Reiter der weltweit höchstdotierten Serie hatte eine ähnlich konstante Saison über 15 Etappen hinweg vorzuweisen wie der Schwede. Kein anderer hatte sich so strategisch vorbereitet und kein Reiter verfügt über eine solche Legende unter dem Sattel: Casall ASK, 17 Jahre alter Holsteiner-Hengst, ein Traumpferd, das mitzudenken scheint, das mitgewinnen will. In den vergangenen Jahren war der ruhige Schwede schon zweimal nahe am Gesamtsieg, einmal war er Zweiter, einmal Dritter. Jetzt hat er es endlich geschafft und darf den Sieges-Scheck in Höhe von 294’500 Euro für den Gesamtsieger in Empfang nehmen. Nicht nur das: Am Wochenende hatte der 54 Jahre alte Schwede ein echtes Hoch im futuristischen Reitsportzentrum Al Shaqab. Er gewann ausserdem das Mannschafts-Springen der Global Champions League mit den Paris Jets bei der letzten Saison-Etappe in Doha, sammelte dafür 60’000 Euro ein und holte mit dem Team 193’000 Euro Saison-Bonus ab – und er wurde als Sieger des mit 450’000 Euro dotierten LGCT Grand Prix von Doha um 148 500 Euro reicher. Er avancierte damit mit Abstand zum Topverdiener der weltweit höchstdotierten Serie für Springreiter. Das Nachsehen hatte diesmal Edwina Tops-Alexander, die gerne zum dritten Mal Gesamtsiegerin der prestigeträchtigen Serie geworden wäre. Dritter wurde Christian Ahlmann.
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