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Der Rolex Grosse Preis von Aachen war das finale Furioso am CHIO in der Soers. Mit einer Million Euro war das Springen dotiert, davon entfielen 330’000 Euro auf den Sieger. Kein Wunder, waren nur die Besten der Besten am Start. Darunter die Schweizer Martin Fuchs mit Clooney, Nadja Steiner Peter mit Saura de Fondcombe und Steve Guerdat mit Bianca. Sie hatten mit der Entscheidung letztlich aber nichts zu tun. Im Stechen setzte sich der Belgier Gregory Wathelet auf Corre durch, vor Luciana Diniz mit Fit for Fun und Marc Houtzager mit Calimero.
Auch Werner Muff hatte sich mit Daimler als vierter Schweizer für den Grossen Preis von Aachen qualifiziert. In Absprache mit dem Equipenchef Andy Kistler entschied Muff indes, auf den Start mit dem erst neunjährigen Wallach in der sehr anspruchsvollen Prüfung zu verzichten. In der ersten Runde traten 40 Paare an, die zweite Runde war noch für die besten 18 offen.
Vor der beeindruckenden Kulisse von über 40’000 Zuschauern ritt Martin Fuchs mit Clooney als Nummer 11 und erster Schweizer in den Parcours ein. Vor ihm hatte einzig der Niederländer Frank Schuttert mit Chianti’s Champion eine makellose Runde gezeigt. Das blieb dann auch nach dem Ritt des 25-jährigen Zürchers so. Nach drei Fehlern verzichtete Fuchs auf die letzte Linie mit Dreierkombination und hielt Clooney an. Der Schimmel war beim Wassergraben auf das weisse Band gestanden, und er hatte das zweite Hindernis der nachfolgenden Zweierkombination sowie auch die oberste Stange eines Oxers gerissen. Mit zwölf Strafpunkten bestand keine Chance mehr auf die Qualifikation für den zweiten Umgang. Mit dem sechsten Nullfehlerritt übernahm Eric Lamaze, der Olympiaseiger von 2008, im Sattel von Fine Lady die Führung im Zwischenklassement, ehe Nadja Steiner Peter in den Parcours ritt. Die Fuchsstute Saura De Fondcombe war gut dabei, doch in der Zweierkombination in der Mitte des Parcours fiel am hinteren Obstacle die Stange. In der letzten Linie kamen dann in der Dreierkombination und am Schlusssprung noch zwei Abwürfe hinzu, zudem ein Strafpunkt wegen Zeitüberschreitung: also 13 Strafpunkte. So war es am Schlussreiter Steve Guerdat auf Bianca, für die Schweiz im GP von Aachen noch ein Ausrufezeichen zu setzen. Es gelang leider nicht, nachdem aufkommender Regen die Bedingungen erschwert hatte. Beim Einsprung in die Zweierkombination fiel die erste Stange, die zweite beim mittleren Hindernis in der Dreierkombination auf der letzten Linie. Damit war die Teilnahme im zweiten Umgang auch für Guerdat ausser Reichweite. Die Entscheidung ging ohne Schweizer Beteiligung über die Bühne.
Der zweite Umgang war nicht minder anspruchsvoll, und das Terrain hielt trotz dem temporären Regen der hohen Beanspruchung stand. Von den 18 Teilnehmern waren sieben im ersten Umgang ohne Fehler geblieben, und davon meisterten deren vier auch den zweiten Umgang ohne Abwurf in der erlaubten Zeit. Damit wurde ein Stechen notwendig, und daran nehmen teil: Der Niederländer Marc Houtzager mit Calimero, die für Portugal startende Brasilianerin Luciana Diniz mit Fit for Fun, der Belgier Gregory Wathelet mit Coree und die Amerikanerin Laura Kraut mit Zeremonie.
Als erster Starter im Stechen wählte Marc Houtzager eine nicht sonderlich auf Risiko setzende Tatktik. Mehr kontrolliert als forsch absolvierte er den Parcours – mit dem gewünschten Resultat. Keine Stange sprang aus den Auflagen, doch die Zeit blieb erst bei 53,66 Sekunden stehen. Luciana Diniz sass auf einem schnellen Pferd und drückte als zweite Starterin mächtig aufs Tempo. Enge Wendungen und hohe Kadenz wurden ihr mit Fit for Fun nicht zum Verhängnis – 0 Fehler in 47,40 Sekunden. Das Stechen war damit endgültig lanciert. Und wie: Gregory Wathelet nahm volles Risiko und war auf der Schimmelstute Coree um fast eine Sekunde schneller und übernahm mit 46,60 Sekunden die Führung. Laura Kraut vermochte sie dem Belgier nicht mehr zu entreissen, die Zeit hätte nicht gereicht und am letzten Hindernis unterlief ihr ein Fehler.

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