Hohen Besuch haben die Laureus-Kinder in Oberseen bei Winterthur gehabt. Der Rollstuhlfahrer Marcel Hug, die Ironlady Daniela Ryf und Olympiasieger und Ex-Weltmeister Fabian Cancellara schauten im Reitstall von Bruno Isliker vorbei, wo das von der Stiftung Laureus betreute Pferde-Projekt beheimatet ist. Cancellara und seine kleine Tochter Giuliana liessen es sich nicht nehmen, selber in den Sattel eines Freibergers zu steigen. Und in der Halle geführt von zwei Laureus-Mädchen versuchte der erfolgreiche Velorennfahrer bald auch einmal, im Trab zum angenehmeren Leichtreiten zu finden. Jeweils am Mittwoch- und Samstagnachmittag sowie in Ferienkursen machen sich in der Reitschule Isliker gut 30 Kinder im Umgang mit Pferden vertraut. Wie gut das abläuft, war am CSI Zürich zu sehen. «In der Show kam die Mehrheit der mitmachenden Kinder aus dem Laureus-Projekt», erklärt Bruno Isliker. Erfreut über den guten Verlauf des Pferdeprojektes ist auch Laureus-Stiftungsleiterin Evelyn Fankhauser, die vor allem auf den hohen Wert der sozialen Komponente beim Umgang mit Pferden hinwies. Mit dem Projekt Laureus Cavallo will die Stiftung die soziale Kompetenz und Persönlichkeitsentwicklung fördern und wurde für 8- bis 18-jährige Kinder aus sozial und/oder wirtschaftlich problematischen Verhältnissen initiiert. Im Vordergrund steht die Beziehung zu den Pferden.
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